NachrichtenMenschen hinter der Kampagne: Martin Surman-Majeczki

Menschen hinter der Kampagne: Martin Surman-Majeczki

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie ein Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Tag für Tag bekommen wir viele Informationen zu den Wahlen mit, aber wie sieht es mit denjenigen aus, die hinter dem Wahlkampf stehen? Wie ist ihre Meinung dazu und was sagt ihre Erfahrung?

MARTIN SURMAN-MAJECZKI, Vizepräsident der Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher (GJU)

„Als ungarndeutscher Jugendlicher und Vizepräsident der GJU ist für mich natürlich eine Herzensangelegenheit, einen vollberechtigten ungarndeutschen Abgeordneten in das ungarische Parlament delegieren zu können. Bei uns haben die Wahlen auch bis jetzt immer Priorität genossen, aber nun im Finish – wo dieses lang erwünschte Ziel zum Greifen nahe ist – setzen wir uns vermehrt dafür ein, die ungarndeutschen Jugendlichen für die deutsche Liste gewinnen zu können.

Martin_Surman-Majeczki_wahl2018

Wir haben bei den größeren Veranstaltungen der GJU und durch soziale Netzwerke die Möglichkeit, für die Registration zu werben und unsere Hilfe anzubieten. Dadurch konnten wir schon viele, aber doch noch nicht genügend Jugendliche erreichen.

Seitdem habe ich den Kontakt mit den Leitern der GJU-Freundeskreise aufgenommen und sie um Hilfe bei der Wahlkampagne der GJU gebeten. Einige Freundeskreise, wie die der Hartianer – in dem ich auch als Vizevorsitzender tätig bin – haben schon schöne Ergebnisse erreicht: fast alle Mitglieder und ihre Eltern haben sich registriert. Ich bin der Meinung, wir sollten auch andere Mitgliedsorganisationen dazu motivieren, in ihren Gemeinschaften und Ortschaften eine aktive Rolle in der ungarndeutschen Wahlkampagne zu spielen. An dem ersten Märzwochenende, bei dem ersten Kooperationsforum der GJU in Hartian wird es bestimmt ein Hauptthema sein. Wir werden an einem gemeinsamen Kampagneauftritt und an effektiveren Maßnahmen arbeiten, wodurch wir auf lokaler Ebene noch mehrere junge Menschen ansprechen können.

Meiner persönlichen Ansicht nach sollten wir der jungen Generation erklären, dass die Wahlen im Jahre 2018 auch von unserer ungarndeutschen Zukunft handeln. Wir stehen jetzt vor einem historischen Schritt, was unser Leben – als Nachwuchs der Ungarndeutschen – am meisten betrifft. Wir können bei diesen Wahlen entscheiden, ob wir– so, wie mehrere deutsche Minderheiten in Europa – im höchsten, gesetzgebenden Gremium des Landes mit einem stimmberechtigten Abgeordneten vertreten sein möchten, oder nicht. Wir können bei diesen Wahlen entscheiden, ob wir den sicheren Fortbestand unserer Volksgruppe und die Anerkennung der Mehrheitsnation, oder aber die unsichere Zukunft, die mögliche Assimilation wählen wollen.

Im Namen der GJU möchte ich nochmals alle anreizen, sich in das Wählerverzeichnis registrieren zu lassen und am 8. April wählen zu gehen.“

Ungarndeutsche beim Budapester Buchfestival

Wie in den letzten Jahren hatten die LdU, das Zentrum und der VUdAK einen gemeinsamen Stand beim Internationalen Buchfestival Budapest.

Die sieben Schwaben zu Besuch beim Zentrum

Mit viel Humor und Fantasie nahm das zweisprachige Puppentheater von Krisztina Tóth unser Publikum mit auf eine unterhaltsame Reise voller Abenteuer, überraschender Begegnungen und lustiger Missverständnisse.

Über Grenzen hinweg – durch Bildung verbunden

Anfang Oktober begab sich eine 18-köpfige Gruppe von Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften aus Klausenburg auf eine besondere Studienreise nach Fünfkirchen und in die umliegenden ungarndeutschen Ortschaften.

Ein Abend, der das Gemeinschaftsgefühl stärkt

Die deutsch-ungarische Begegnungsschule in Raab veranstaltete auch heuer das Oktoberschulfest, das nun schon als traditionelle Veranstaltung fest im Terminkalender der Einrichtung verankert ist.

Schlepp Ferenc: Agostyán község története 1733-2004-ig

Ein Buch für alle, die sich für Orts- und Familiengeschichte oder eben für die Vergangenheit von Augustin und Umgebung interessieren.

Georg Mertin: Die Hemdvermesser

Eine Familiengeschichte, die sich über drei Generationen erstreckt und deren Handlung von der ungarischen Gemeinde Perwall über ein kleines Dorf in Hessen und die Räume einer Universitätsstadt bis nach Paris führt.

Gábor Kerekes: Der steinige Weg. Studien, Porträts und Interpretationen zur modernen ungarndeutschen Literatur

Ein fundierter Überblick über die Entwicklung, die Themenvielfalt und die wichtigsten Vertreter der modernen ungarndeutschen Literatur.