NachrichtenMenschen hinter der Kampagne: Martin Surman-Majeczki

Menschen hinter der Kampagne: Martin Surman-Majeczki

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Tag für Tag bekommen wir viele Informationen zu den Wahlen mit, aber wie sieht es mit denjenigen aus, die hinter dem Wahlkampf stehen? Wie ist ihre Meinung dazu und was sagt ihre Erfahrung?

MARTIN SURMAN-MAJECZKI, Vizepräsident der Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher (GJU)

„Als ungarndeutscher Jugendlicher und Vizepräsident der GJU ist für mich natürlich eine Herzensangelegenheit, einen vollberechtigten ungarndeutschen Abgeordneten in das ungarische Parlament delegieren zu können. Bei uns haben die Wahlen auch bis jetzt immer Priorität genossen, aber nun im Finish – wo dieses lang erwünschte Ziel zum Greifen nahe ist – setzen wir uns vermehrt dafür ein, die ungarndeutschen Jugendlichen für die deutsche Liste gewinnen zu können.

Martin_Surman-Majeczki_wahl2018

Wir haben bei den größeren Veranstaltungen der GJU und durch soziale Netzwerke die Möglichkeit, für die Registration zu werben und unsere Hilfe anzubieten. Dadurch konnten wir schon viele, aber doch noch nicht genügend Jugendliche erreichen.

Seitdem habe ich den Kontakt mit den Leitern der GJU-Freundeskreise aufgenommen und sie um Hilfe bei der Wahlkampagne der GJU gebeten. Einige Freundeskreise, wie die der Hartianer – in dem ich auch als Vizevorsitzender tätig bin – haben schon schöne Ergebnisse erreicht: fast alle Mitglieder und ihre Eltern haben sich registriert. Ich bin der Meinung, wir sollten auch andere Mitgliedsorganisationen dazu motivieren, in ihren Gemeinschaften und Ortschaften eine aktive Rolle in der ungarndeutschen Wahlkampagne zu spielen. An dem ersten Märzwochenende, bei dem ersten Kooperationsforum der GJU in Hartian wird es bestimmt ein Hauptthema sein. Wir werden an einem gemeinsamen Kampagneauftritt und an effektiveren Maßnahmen arbeiten, wodurch wir auf lokaler Ebene noch mehrere junge Menschen ansprechen können.

Meiner persönlichen Ansicht nach sollten wir der jungen Generation erklären, dass die Wahlen im Jahre 2018 auch von unserer ungarndeutschen Zukunft handeln. Wir stehen jetzt vor einem historischen Schritt, was unser Leben – als Nachwuchs der Ungarndeutschen – am meisten betrifft. Wir können bei diesen Wahlen entscheiden, ob wir– so, wie mehrere deutsche Minderheiten in Europa – im höchsten, gesetzgebenden Gremium des Landes mit einem stimmberechtigten Abgeordneten vertreten sein möchten, oder nicht. Wir können bei diesen Wahlen entscheiden, ob wir den sicheren Fortbestand unserer Volksgruppe und die Anerkennung der Mehrheitsnation, oder aber die unsichere Zukunft, die mögliche Assimilation wählen wollen.

Im Namen der GJU möchte ich nochmals alle anreizen, sich in das Wählerverzeichnis registrieren zu lassen und am 8. April wählen zu gehen.“

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.