HauptnachrichtViele ließen sich registrieren, zum Mandat muss man aber auch wählen gehen

Viele ließen sich registrieren, zum Mandat muss man aber auch wählen gehen

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie ein Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Parlamentswahlen als Chance:
Ungarndeutsche schicken voraussichtlich Abgeordneten ins Hohe Haus

33.779 Personen ließen sich bis zum letztmöglichen Termin in das ungarndeutsche Wählerverzeichnis aufnehmen, um am 8. April die Liste der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU) wählen zu können. Es besteht eine reale Chance, dass sich Spitzenkandidat Emmerich Ritter in der kommenden Wahlperiode als vollberechtigter Parlamentsabgeordneter für die Ungarndeutschen einsetzen kann.

logo_stehdazu

Vor vier Jahren ließen sich 15.209 Wählerinnen und Wähler registrieren, so bestand damals keine Hoffnung auf ein Abgeordnetenmandat. Die knapp 34 Tausend Registrationen, die diesmal zusammenkamen, machen die Ungarndeutschen optimistisch. „Damit die Liste der Landesselbstverwaltung ein Mandat erzielt und Emmerich Ritter im Parlament als Abgeordneter für uns arbeiten kann, ist noch ein großer Schritt notwendig: am 8. April müssen wir alle zur Wahl gehen“, betonte Otto Heinek, der Vorsitzende der LdU. „Durch eine hohe Wahlbeteiligung können wir auch zeigen, dass wir als Gemeinschaft hinter der Liste stehen, und können so unserem Spitzenkandidaten eine starke Legitimation geben.“
Heinek erinnerte daran, dass die Vollversammlung der LdU bei den Parlamentswahlen mit der Überzeugung angetreten sei, dass die Interessen der ungarndeutschen Gemeinschaft am besten durch einen überparteilichen Abgeordneten vertreten werden können. Emmerich Ritter werde sich für die Bewahrung des kulturellen Erbes, für die Stärkung der Selbstverwaltungen und Vereine und für die Entwicklung des Schulwesens der Ungarndeutschen einsetzen, und zwar von Parteien unabhängig, die Ungarndeutschen vertretend.

Laut Heinek stünden die Ungarndeutschen nun vor einer historischen Möglichkeit, die man unbedingt wahrnehmen müsse.

Weiterführende Informationen: www.wahl2018.hu

Ungarndeutsche beim Budapester Buchfestival

Wie in den letzten Jahren hatten die LdU, das Zentrum und der VUdAK einen gemeinsamen Stand beim Internationalen Buchfestival Budapest.

Die sieben Schwaben zu Besuch beim Zentrum

Mit viel Humor und Fantasie nahm das zweisprachige Puppentheater von Krisztina Tóth unser Publikum mit auf eine unterhaltsame Reise voller Abenteuer, überraschender Begegnungen und lustiger Missverständnisse.

Über Grenzen hinweg – durch Bildung verbunden

Anfang Oktober begab sich eine 18-köpfige Gruppe von Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften aus Klausenburg auf eine besondere Studienreise nach Fünfkirchen und in die umliegenden ungarndeutschen Ortschaften.

Ein Abend, der das Gemeinschaftsgefühl stärkt

Die deutsch-ungarische Begegnungsschule in Raab veranstaltete auch heuer das Oktoberschulfest, das nun schon als traditionelle Veranstaltung fest im Terminkalender der Einrichtung verankert ist.

Schlepp Ferenc: Agostyán község története 1733-2004-ig

Ein Buch für alle, die sich für Orts- und Familiengeschichte oder eben für die Vergangenheit von Augustin und Umgebung interessieren.

Georg Mertin: Die Hemdvermesser

Eine Familiengeschichte, die sich über drei Generationen erstreckt und deren Handlung von der ungarischen Gemeinde Perwall über ein kleines Dorf in Hessen und die Räume einer Universitätsstadt bis nach Paris führt.

Gábor Kerekes: Der steinige Weg. Studien, Porträts und Interpretationen zur modernen ungarndeutschen Literatur

Ein fundierter Überblick über die Entwicklung, die Themenvielfalt und die wichtigsten Vertreter der modernen ungarndeutschen Literatur.