HauptnachrichtViele ließen sich registrieren, zum Mandat muss man aber auch wählen gehen

Viele ließen sich registrieren, zum Mandat muss man aber auch wählen gehen

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Parlamentswahlen als Chance:
Ungarndeutsche schicken voraussichtlich Abgeordneten ins Hohe Haus

33.779 Personen ließen sich bis zum letztmöglichen Termin in das ungarndeutsche Wählerverzeichnis aufnehmen, um am 8. April die Liste der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU) wählen zu können. Es besteht eine reale Chance, dass sich Spitzenkandidat Emmerich Ritter in der kommenden Wahlperiode als vollberechtigter Parlamentsabgeordneter für die Ungarndeutschen einsetzen kann.

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Vor vier Jahren ließen sich 15.209 Wählerinnen und Wähler registrieren, so bestand damals keine Hoffnung auf ein Abgeordnetenmandat. Die knapp 34 Tausend Registrationen, die diesmal zusammenkamen, machen die Ungarndeutschen optimistisch. „Damit die Liste der Landesselbstverwaltung ein Mandat erzielt und Emmerich Ritter im Parlament als Abgeordneter für uns arbeiten kann, ist noch ein großer Schritt notwendig: am 8. April müssen wir alle zur Wahl gehen“, betonte Otto Heinek, der Vorsitzende der LdU. „Durch eine hohe Wahlbeteiligung können wir auch zeigen, dass wir als Gemeinschaft hinter der Liste stehen, und können so unserem Spitzenkandidaten eine starke Legitimation geben.“
Heinek erinnerte daran, dass die Vollversammlung der LdU bei den Parlamentswahlen mit der Überzeugung angetreten sei, dass die Interessen der ungarndeutschen Gemeinschaft am besten durch einen überparteilichen Abgeordneten vertreten werden können. Emmerich Ritter werde sich für die Bewahrung des kulturellen Erbes, für die Stärkung der Selbstverwaltungen und Vereine und für die Entwicklung des Schulwesens der Ungarndeutschen einsetzen, und zwar von Parteien unabhängig, die Ungarndeutschen vertretend.

Laut Heinek stünden die Ungarndeutschen nun vor einer historischen Möglichkeit, die man unbedingt wahrnehmen müsse.

Weiterführende Informationen: www.wahl2018.hu

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