Schnellnachrichten„Schwäbische Woche“ im Kindergarten

„Schwäbische Woche“ im Kindergarten

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie ein Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Der Kindergarten Kinderlachen in Wetschesch ist ein Nationalitätenkindergarten, in dem man viele Aufgaben verwirklicht. Dazu gehört die Traditionspflege auch. Im Rahmen dieser Erziehungsarbeit befindet man die deutsche Sprache, Musik, Kultur, alte Lebensformen, mit denen die Kindergärtnerinnen die Kinder bekannt machen, sie üben und sich mit ihnen beschäftigen.

30624287_1680228648697000_2220163651518595072_o

Das Team des Kindergartens hat vor einigen Jahren die gute Idee gehabt, in der Frühlingszeit eine „schwäbische Woche” zu organisieren. Diese Woche hat immer eine bestimmte Thematik. Es waren schon Wochen mit den Themen „Das Leben früher – Essen, Wohnen, Lebensmitteln“, „Schwäbische Hochzeit“ „Alte Kinderspiele“, „Alte Dinge, Geräten“, „Alte Faschingstradition – das Strudelessen“.
Vom 19. bis 23. März lautete das Thema: „Alte Berufe – Tischler, Schuster, Drucker und (da wir in Wetschesch sind) – der Sauer“. Die Woche beginnen die vier Gruppen immer zusammen. So können die Themen besprochen werden, und die Kinder erfahren, was in der Woche vorgehen wird. Sie singen und tragen dazu passende Lieder und Reimen vor. In Gruppen haben sie mit dem jeweiligen Beruf zusammenhängende Gesellschaftsspiele gespielt und die verschiedenen Bezeichnungen geübt.

30629600_1680227348697130_7624411620143267840_o

Alte Meister wurden eingeladen, die von ihrem Beruf, von den Mitteln und dem Zubehör erzählt und gemeinsam mit den Kindern gearbeitet haben. An einem Tag haben die Gruppen die Familie Mérai besucht und zugeschaut, wie das berühmte Sauerkraut hergestellt wird. Sie haben die Geräte in Betrieb gesehen und leckeres Sauerkraut gegessen.

30581689_1680227552030443_4234252328338718720_o

Von der „Schwäbischen Woche“ hat unser William’s TV Aufnahmen gemacht, so besteht die Möglichkeit, die Erziehungsarbeit in unserem Kindergarten kennenzulernen. Der interessanteste Tag war der Freitag, weil die Kinder an dem Tag all das, was sie gehört, gelernt, gespielt hatten, in einer „Projekt-Arbeit“ verwenden und üben konnten. Auch Lehrerinnen aus der Petőfi-Grundschule waren bei uns zu Gast hier, um zu sehen, wie das Leben im Kindergarten ist. Dies ist wichtig, da so die Erziehungsarbeit der Schule besser an die Kinder angepasst werden kann. Auch aus anderen Kindergärten beteiligten sich zwei Gruppen am Projekt.

Die Aufgaben waren für alle Kinder interessant, sie haben die Tätigkeiten fleißig geübt. In der „Drucker“-Gruppe haben sie Blaudruck gemacht. In der „Sauer“-Gruppe haben sie Sauerkraut hergestellt, gefüllte Sauerpaprika gemacht und leckere „Sauereien” gegessen. In der „Schuster“-Gruppe haben sie einen Patschker angefertigt und Schuhformen bemalt. In der „Tischler“-Gruppe haben sie mehrere Möglichkeiten gehabt mit echtem Hammer und Nägeln zu arbeiten, aus Holz einen Bilderrahmen zu machen, oder mit einem kleineren Hammer und verschiedenen Formen ein Bild zu schaffen. Bei jeder Station haben sie „Geld“ bekommen und am Ende konnten sich alle Kinder im Büfett etwas zu essen und trinken kaufen. Natürlich konnten alle Kinder ihre Produkte mit nach Hause nehmen Die Woche war erfolgreich die Kinder sind um wichtige und schöne Erfahrungen reicher geworden. Vielen Dank an die Organisatoren!

Emmi Ináncsi

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.