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Eine Ausstellung, die in einen Umschlag passt und von unschätzbarem Wert ist

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Bis zum 26. Oktober wird die Ausstellung Blickpunkt 2017 in Szeged zu sehen sein. Sie zeigt die Bilder der Endrunde vom Wettbewerb der Bilder des vergangenen Jahres. Für den Online-Fotowettbewerb des Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrums und Bibliothek werden immer zahlreiche wunderschöne, das Leben der Ungarndeutschen darstellende Bilder eingereicht. Damit die Fotos ein breites Publikum erreichen, wird traditionell jährlich eine Wanderausstellung zusammengestellt.

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Am 9. Oktober wurde in der Szent-György Albert Agora die Fotoausstellung auf Einladung des Lehrstuhls für Deutsch und Deutsch als Minderheitenkultur an der Pädagogischen Fakultät „Gyula Juhász“ der Universität Szeged eröffnet.

Die Gäste wurden von der Prodekanin für Öffentlichkeitsarbeit der Pädagogischen Fakultät, Dr. Gizella T. Molnár, begrüßt. Sie freute sich, dass eine so besondere Ausstellung die Reihe der Jubiläumsprogramme der Fakultät bereichert. Denn vor 100 Jahren wurden die Lehrerbildungsanstalten zu Hochschuleinrichtungen erhoben. 1928 wurde die vier Jahre Ausbildungszeit umfassende koedukative und einheitliche moderne Pädagogische Hochschule vom Kultusminister Kuno Klebelsberg ins Leben gerufen, welche vor 90 Jahren nach Szeged versetzt wurde. Dass die Ungarndeutschen vorstellende Ausstellung in der Stadt zu sehen ist, sei für die Prodekanin auch als Minderheitenhistorikerin wichtig, denn diese biete eine gute Möglichkeit für die Gemeinschaft ihre Vergangenheit, ihre Vorfahren kennenzulernen, und die gemeinsame deutsche Kultur könne zum Vorschein treten.

In Vertretung des Zentrums stellte Direktorin Monika Ambach die Ausstellung vor. Sie erklärte, dass bei deren Entwurf die Einfachheit vor Augen gehalten worden sei, damit sie leicht an die verschiedensten Orte des Landes gelangt. Obwohl das Material in einen Umschlag passt, sei sie doch von unschätzbarem Wert. Die Bilder zeigen ausnahmslos von besonderen Blickpunkten – worauf auch der Titel des Wettbewerbs deutet – die deutsche Nationalität, die Vergangenheit und Gegenwart. Jede Aufnahme habe ihre eigene Geschichte und meist verzauberten die Details den Beobachter.

Die Ausstellung wurde von Dr. Eszter Propszt, Hochschulprofessorin am Lehrstuhl für Deutsch und Deutsch als Minderheitenkultur, eröffnet. Die Minderheitenforscherin verfolgt den Wettbewerb seit Jahren mit großem Interesse und hielt es für wichtig, dass die Bilder auch in Szeged gezeigt werden, damit sie auch die Studenten und ein breites Publikum im Komitat Csongrád sieht. Für die Veranstaltung bildeten die Studenten des Lehrstuhls einen Chor. Ihre musikalische Darbietung von deutschen Liedern stimmte die Gäste hervorragend auf die Ausstellungsbesichtigung ein.

Die Ausstellung ist bis zum 26. Oktober in der Szent-Györgyi Albert Agóra (6722 Szeged, Kálvária sgt. 23.) zu den Öffnungszeiten zu sehen (Mo.-Fr.: 8-20 Uhr, Sa: 9-17 Uhr, So.: laut Veranstaltungsprogramm).

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(Fotos: Ferenc Ocskó)

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