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Wie? Was? Warum? – Lebenslanges Lernen in der Nationalitätenarbeit

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Fachtag der Deutschen Selbstverwaltungen
im Komitat Weißenburg

LLL, also „Lebenslanges Lernen“ prägt unseren Alltag. Wir werden in der Schule, auf dem Arbeitsplatz, in der Minderheitenarbeit von Zeit zu Zeit mit Neuigkeiten konfrontiert. Wir müssen uns für die Zukunft, für die Effektivität unserer Arbeit aufrüsten. Dabei wollte der Verband der Deutschen Selbstverwaltungen im Komitat Weißenburg helfen. Allen fünfzehn Nationalitätenselbstverwaltungen im Komitat: Ihre Arbeit erleichtern, neue Wege und Methoden finden, womit sie in der Traditionspflege, in der Pressearbeit, im Allgemeinen in ihren Gemeinden viel mehr erreichen können als bis jetzt.

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Der Fachtag, der am 22. September in Maan veranstaltet wurde, wurde durch vier Themen gekennzeichnet: Staatliche Unterstützungen und ihre Abrechnung, Übernahme von Bildungseinrichtungen durch die Nationalitätenselbstverwaltungen, Rechte der deutschen Selbstverwaltungen (Einverständnis und Meinungsäußerung) und die Pressearbeit.

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Nicht nur die anwesenden Vorsitzenden und Mitglieder der Nationalitätenselbstverwaltungen, sondern auch die Angestellten der örtlichen Selbstverwaltung hatten hohe Erwartungen. Die Experten, die die einzelnen Themen behandelten, bereiteten sich gewissenhaft auf ihre Vorträge vor, beantworteten sämtliche Fragen der Teilnehmer, führten Gespräche in der Pause auch unter vier Augen. Richárd Tircsi und István Oláh von der Ministerpräsindentenkanzlei sowie László Appel vom Ungarndeutschen Pädagogischen Institut konnten viele offene Fragen beantworten, die Ungereimtheiten in gewissen Themen klären. Außer den Vorträgen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, praktische Aufgaben zu lösen und in der Pressearbeit die nötigen Mittel und Maßnahmen auszusuchen, um mögliche Interessenten über die Veranstaltungen, Ereignisse und Ergebnisse der Arbeit der eigenen Selbstverwaltung zu informieren.

Wir sind der Auffassung, dass man zu der Minderheitenarbeit viel Ausdauer und die Bereitschaft braucht, sich immer neu zu erfinden. Dazu brauchen alle, die sich damit beschäftigen, neue Ideen und Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen. Wir müssen uns austauschen, versuchen, Probleme gemeinsam zu lösen. Dabei helfen Experten mit Ratschlägen und Methoden, aber die Wege, die wir brauchen und uns passend sind, müssen wir selbst erarbeiten.

Der Fachtag wurde aus den Mitteln des Ministeriums für Humanressourcen (NEMZ-CISZ-18-0511) unterstützt.

Ch.P.

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