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Deutschland fördert auch weiterhin wirksame Projekte der Ungarndeutschen

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LdU-Delegation nahm am 
Jahresplanungsgespräch in Berlin teil

Die Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls und der Identität innerhalb der ungarndeutschen Gemeinschaft, Pflege des Brauchtums, der Kultur und der Sprache, Nachwuchsförderung und die Bindung der Kinder und Jugendlichen an die deutsche Minderheit – eine lediglich unvollständige Auflistung der Ziele jener Projekte, die das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat auch im Jahre 2019 durch die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU) fördern wird. Am 21. November fanden sich Vertreter des Bundesinnenministeriums, des Bundesverwaltungsamtes, der Mittlerorganisation Baden-Württemberg International GmbH, sowie der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen zusammen, um über Inhalt und Finanzierung der geplanten Projekte zu verhandeln. Am Jahresplanungsgespräch in Berlin waren seitens der LdU Vorsitzende Olivia Schubert mit Dr. Hajnalka Gutai, der Leiterin der Geschäftsstelle, sowie dem Vorsitzenden des Jugendausschusses, Emil Koch anwesend.

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„Der für das kommende Jahr vorgesehene Förderrahmen unserer minderheitenspezifischen Maßnahmen beträgt etwa 330.000 Euro“, berichtete LdU-Chefin Olivia Schubert. „Diese Summe, die uns die Bundesrepublik Deutschland durch die LdU zukommen lässt, steht ungarndeutschen Selbstverwaltungen, Vereinen und Institutionen zur Verfügung. Bestimmte Projekte und Maßnahmen, die sich in den Vorjahren bereits bewährt haben, wollen wir auch demnächst durchführen, so wird es auch im kommenden Jahr eine Gala am Tag der Ungarndeutschen Selbstverwaltungen, eine Fortbildungsreihe für Jugendvertreter und ungarndeutsche Funktionsträger, zahlreiche Maßnahmen für ungarndeutsche Kulturgruppen durch den Landesrat, Kinderprogramme durch den Verein für Ungarndeutsche Kinder, sowie Jugendinitiativen durch die Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher, sowie auch eine Studienreise für deutschsprachige Pädagogen geben. Auch das Projekt ‚Museum Digital’ soll nächstes Jahr fortgesetzt werden. Wie gewohnt, werden wir auch demnächst Bewerbungen für unsere Organisationen ausschreiben, die die Ausstattung von unseren Kulturgruppen, oder eben den Ausbau von überregionalen Kontakten zwischen ungarndeutschen Selbstverwaltungen, Vereinen, Institutionen erzielen. Unter unseren vorgesehenen Projekten, die sich in die Arbeitsfelder ‚ethnokulturelle Arbeit’, ‚Jugendarbeit‘, ‚Unterstützung der Selbstorganisation‘, ‚Eliteförderung‘ und ‚Partnerschaftsmaßnahmen‘ fügen, gibt es auch noch eine weitere neue Initiative: es soll auch die Errichtung eines Landeslehrpfades in Baja mit dem Motto ‚Vergangenheit hat Zukunft‘ in die Wege geleitet werden.“

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