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„Zeitung lesen kann jeder. Aber eine Zeitung machen? Das muss man lernen!“

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Zeitung lesen kann jeder. Aber eine Zeitung machen? Das muss man lernen! Unter diesem Motto fand im Lenau Haus ein deutschsprachiger Journalismus-Workshop statt, an dem auch Fanni Nyers und Péter Fábián aus der 11c des Babits-Gymnasiums teilnahmen. Die Veranstaltung wurde vom Funkforum gefördert.

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Fanni Nyers fasst ihre Erlebnisse zusammen:

Vom 15. bis zum 18. November fand im Lenau Haus ein Journalismus-Workshop statt, über den wir vorher von unserem Klassenlehrer erfahren hatten. In diesen 4 Tagen bekamen wir die Möglichkeit, die Grundlagen des Journalismus und das Schreiben eines Artikels zu erlernen und dabei ein bisschen Deutsch zu üben. Wir konnten auch neue Menschen kennenlernen. An dem Programm nahmen insgesamt 10 Schüler teil: 6 Schüler aus Temeschwar und 4 Schüler aus Fünfkirchen/Pécs. Am ersten Tag hatten wir, nachdem wir ein paar Informationen über den Workshop bekommen hatten, die Gelegenheit, das Theaterstück „Café Klimt“ mit Ildikó Frank anzuschauen. Danach lernten wir mit einigen „Kennenlernspielen“ die Gruppe besser kennen. Im Anschluss aßen wir noch zusammen und gingen dann nach Hause.

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Am Freitag begann die richtige Arbeit: Um 9 Uhr trafen wir uns im Lenau Haus, wo Siegfried Thiel bis um 12 Uhr einen Vortrag über die Grundlagen des Journalismus hielt. Danach bekam jeder einen Partner, mit dem man Fragen für ein Interview vorbereitete. Meine Partnerin war Adda, ein Mädchen aus Rumänien. Adda und ich notierten insgesamt 21 Fragen und führten bzw. transkribierten später gemeinsam das Interview. Die Interviewpartner waren sehr interessante Menschen, von denen wir uns jemanden aussuchen konnten. Sie hatten verschiedene Berufe: Es gab einen Journalisten, einen Pécs-Experten, einen Historiker und Hobby-DJ, eine Studentin aus Kenia und zwei Freiwillige aus Deutschland. Unsere waren die zwei Freiwilligen und wir trafen sie im Café Nappali.

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Meine Interviewpartnerin war Paula, die in Pécs arbeitet. Sie war sehr nett und ich erfuhr von ihr sehr viele interessante Informationen über sie und den Freiwilligendienst. Die anderen Gruppen gingen zum Beispiel an die Universität oder blieben im Lenau Haus. Als wir wieder im Lenau Haus waren, fingen wir gleich mit dem Artikel an. Es war nicht so einfach, da wir auch auf die kleinsten Dinge aufpassen und alles auf Deutsch schreiben mussten. Hilfe bekamen wir aber von Antonia, die an meiner Schule als Freiwillige arbeitet, von Florian, Siegfried, Sandra und den anderen Schülern. Es war sehr gut, mit den anderen Schülern zusammenzuarbeiten, sie waren immer hilfsbereit. Die gemeinsamen Mittag- und Abendessen waren auch sehr gut, weil wir dort miteinander und über alles reden konnten. Der Abend endete mit einem Spielabend, wo wir PS4, Tischfußball und auch Gesellschaftsspiele spielen konnten. Wir fühlten uns dabei sehr gut.

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Den Samstag begannen wir mit einer Stadtrallye. Wir wurden in Gruppen eingeteilt, und mussten ein paar Fragen über Pécs beantworten. Die Ergebnisse wurden aber erst am Sonntag verkündet. (Das beste Team bildeten Neo und Peti.)
Nach der Stadtrallye gingen wir wieder ins Lenau Haus, wo wir unsere Arbeit fortsetzten. Die meisten Teilnehmer waren schon mit dem größten Teil ihrer Artikel fertig, so blieb nur noch der letzte Feinschliff. Am Abend machten wir einen Filmabend, auf dem Programm stand Fack ju Göhte 1 auf Deutsch mit deutschen Untertiteln. Der Sonntag begann um 10 Uhr und wir beendeten unsere Artikel. Wir mussten noch Bilder für den Artikel suchen, den Text korrigieren (Grammatik) und die Dinge, bei denen wir nicht sicher waren, noch einmal suchen oder denen nachfragen.

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Am Ende fassten die Veranstalter den Workshop zusammen und bedankten sich bei uns für unsere Teilnahme. Danach präsentierten die Gruppen ihre Arbeit und wir sprachen darüber, wie die Arbeit und der Prozess waren, was schwer war, warum usw. Zum Schluss bekamen wir eine Urkunde und ein Schlüsselanhänger. Abgesehen davon wurde uns eine weitere Möglichkeit in Aussicht gestellt: Vielleicht können wir bald nach Temeschwar fahren und noch einen Workshop oder etwas anderes zusammen machen. Der Workshop wurde mit einem gemeinsamen Mittagessen beendet. Danach verabschiedeten wir uns von unseren neuen Freunden. Ich denke, dass diese 4 Tage sehr nützlich waren und wir warten schon ungeduldig darauf, dass wir uns wieder mit den anderen treffen können. Wir hoffen, dass wir noch viele solche Möglichkeiten haben werden!

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