HauptnachrichtDas Jahr neigt sich dem Ende zu

Das Jahr neigt sich dem Ende zu

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Wir wünschen mit dem Gedicht des donauschwäbischen Dichters Jakob Graß noch schöne Momente in den letzten Tagen von 2018 sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Jakob Graß
JAHRESWENDE

Diese Stunde ist die Wende,
diese Stunde ist Beginn,
Anfang ist sie, sie ist Ende:
unsre Schicksalsträgerin.

Möge diese Stunde künden
ein gesegnet neues Jahr,
daß sich alle Menschen finden
einig, friedlich, lieb und wahr.

Gläubig laßt diesJahr beginnen,
liebend unser Schaffen sei,
hoffend unser aller Sinnen,
unser Leben sorgenfrei.

Was uns dieses Jahr an Freuden
oder Leiden bringen mag, –
laß uns nicht vom Wege gleiten,
den uns Gott weist Tag für Tag.

Legt getrost in seine Hände
alle eure Sorgen bloß!
Er ist Anfang, er ist Ende,
Gott ist lieb, gerecht und groß.

Frohen Muts mit Gottvertrauen
und in Liebe wunderbar
lasset uns die Zukunft bauen:
ein gesegnetes neues Jahr!

Jakob Graß wurde am 02. Juni 1916 in Bulkes in der Batschka (heute Serbien) in einer donauschwäbischen Familie geboren. Nach der Abschluss der Volksschule besuchte er die Bürgerschule in Neusatz und die Lehrerbildungsanstalt in Neu-Werbaß. Er war an deutschen Volksschulen in Neu-Werbaß und Belgrad als Lehrer tätig. An der staatlichen Musikschule in Belgrad hatte er eine Gesangstudium absolviert und widmete sich der Volksliedforschung, vor allem in den schwäbischen Dörfern um Budapest. Nach dem zweiten Weltkrieg kam die geflüchtete Familie in Oberösterreich in Wallern wieder zusammen, wohin er ihr nach seiner Entlassung aus der Gefangenschaft auch folgte. Erst nach einigen Jahren konnte er wieder als Lehrer tätig sein. Er war auch im örtlichen musikalischen Leben aktiv, aber er war nicht nur musikalisch begabt, er hat sein Talent auch im zeichnerischen, malerischen und dichterischen Leben ausgeübt. Er war jahrelang Kulturreferent im Landesausschuss der Donauschwaben und wurde auch mit dem Silbernen Ehrenzeichnen der Republik Österreich ausgezeichnet. Jakob Graß starb am 30. Oktober 1995 in Wallern.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.