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„Ein jeder muß tanzen”

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Tanzhaus und Fachtag in Budapest

Klein und Groß von Profis bis zu Amateuren tanzten und sangen beseelt im Tanzhaus mit.

Im Rahmen des Csóri-Sándor-Grundprogramms, unterstützt von der Neupesther Deutschen Nationalitätenselbstvervaltung, der Olivér Halassy Nationalitätengrundschule und der Deutschen Selbstverwaltung des Komitats Pesth, lud der Verband der Deutschen Selbstverwaltungen in Nordungarn am 21. Februar die ungarndeutschen Volkstänzer und Volkstanzpädagogen zur zweistündigen Fachfortbildung auf Basis der Sammlung von Kurt Petermann /1972-1977/ ein.

Tanzschritte

Im Programm wechselten sich die Volkstanzschritte mit den Volksliedern in Mundart ab. Zuerst stellte Edit Milbich die Schaumarer Zopak, den Zweischritt, den Strohsack, die Feuerwehrpolka, den Siebenschritt und die Polka Mazur vor. Sie lüftete ein paar pikante Geheimnisse aus dem Alltag der Schaumarer Schwaben, und zeigte ihre originelle Tracht. „Da die Schwaben beim ersten Schritt wussten, wer dort hingehörte, blieben sie oft kühl distanziert von Fremden”, so Edit Milbich.

Milbich Edit im roten Rock

Damit die Tänzer ein bisschen Luft holen können, brachte Ferenc Schlotter den Teilnehmern die Volkslieder wie Ein jeder muß tanzen, Oh Susanna, Unsra Peppi und Hans bleib do bei und spielte nebenbei Geige. Ferenc Pozsonyi aus Waitzen wirkte mit Akkordeon beim Tanzen und Singen mit.

Volkslieder lernen

Die Mazur aus Tschiep schloss das Programm des Fachtages. Ildikó Szeltner-Winhardt verband die Erlernung der Tanzschritte mit originalen, vor Kurzem digitalisierten Aufnahmen von Kurt Petermann. Der Leiter des Leipziger Tanzarchivs hatte in den 70er Jahren eine wissenschaftliche Sammelreise bei den Ungarndeutschen gemacht.

Das zweite Tanzhaus wird am 22. März um 18 Uhr im Jókai-Kulturhaus von Sankt Martin/Szigetszentmárton veranstaltet. Jeder Interessent mit Hand und Fuß sind herzlich eingeladen!

Mária Scherzinger

Foto: Miklós Péter Loór

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