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Mehr als eine Milliarde Forint für örtliche Einrichtungen der Nationalitäten

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Zum dritten Mal wurde an die von örtlichen Nationalitätenselbstverwaltungen getragenen Bildungseinrichtungen – Kindergärten und Schulen – sowie Kultureinrichtungen eine ergänzende Förderung überreicht.

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Miklós Soltész, Staatssekretär für die Beziehungen zu den Kirchen und Nationalitäten im Ministerpräsidentenamt, gab bei der feierlichen Übergabe der Förderurkunden am 21. März im Parlament bekannt, dass die Unterstützung von 330 Millionen Forint des letzten Jahres heuer auf 1 Milliarde und 83 Millionen Forint erhöht wurde. Er betonte, dass der Förderrahmen für die Nationalitäten seit 2010 vervierfacht wurde. Unterstützt werden drei Bereiche: gemeinschaftsbildende Maßnahmen, Kultur und Bildung sowie Kirchengemeinschaften.

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Emmerich Ritter, Parlamentsabgeordneter der Ungarndeutschen, bedankte sich bei allen Sprechern, da das Förderprogramm von allen Nationalitäten einstimmig unterstützt wurde. Namentlich begrüßte er die Nationalitätenvertreter aus Jerking, Urkut und Waschludt. Diese Ortschaften sind neu unter den Geförderten.

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Dieses Jahr erhalten fünfzig ungarndeutsche, zwei kroatische und zwei slowakische sowie eine rumänische – von Nationalitätenselbstverwaltungen getragene  – Bildungseinrichtungen eine Förderung. Insgesamt 51 Millionen Forint wurden sechs slowakischen, fünf deutschen und einem slowenischen Heimatmuseen für Renovierungsarbeiten zugesprochen.

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Bei der Feier wirkten neben den Schülerinnen der hauptstädtischen slowakischen Schule auch zwei Schüler der Wetschescher Anton Grassalkovich Grundschule mit und trugen Gedichte und Lieder in der Muttersprache vor.

Die ergänzende Förderung ist eine wichtige Hilfe für die Einrichtungen, aber wofür planen sie diese zu verwenden? Direktor der Werischwarer Deutschen Nationalitätenschule, Nándor Szontág meinte, dass es viele Projekte geben würden, aber aus der Fördersumme von 30 Millionen Forint können der Hof und die Heizungsanlage erneuert werden. Edina Mayer, die Vorsitzende der Deutschen Selbstverwaltung von Hajosch, sagte, dass sie die Heizung der Grundschule komplett sanieren werden, um den Schulkindern ein bequemeres Umfeld fürs Lernen bieten zu können. In Bohl werden die Schulmensagegebenheiten verbessert, damit die Kinder im Schulgebäude verpflegt werden können, antwortete DNSV-Vorsitzende Katalin Győri-Meiszter auf die Frage.

Monika Ambach

Foto: Ludwig Grund
Zentrum.hu

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