Bibliothek @deGerhard Seewann - Michael Portmann: Donauschwaben • Deutsche Siedler in Südosteuropa

Gerhard Seewann – Michael Portmann: Donauschwaben • Deutsche Siedler in Südosteuropa

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie ein Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Über die Donauschwaben sind bislang glücklicherweise zahlreiche Publikationen erschienen. Daher gibt es bestimmt viele, die sich in geschichtlichen Fragen bezüglich dieser Thematik gut auskennen. Es kann jedoch schon im Zusammenhang des Begriffs Donauschwaben bei manchen Laien solche Unsicherheiten geben, ob der z. B. nur die aus Batschka und Banat Stammenden oder auch andere Deutschstämmigen betrifft. Das 2018 erschienene Buch Donauschwaben • Deutsche Siedler in Südosteuropa enträtselt viele Fragen und ist aus mehreren Gründen eine wertvolle Besonderheit.

Seewann 5

Einerseits ist es ein historisches Sachbuch, dessen Verfasser, der bekannte und anerkannte Historiker, Prof. Dr. Gerhard Seewann, und Michael Portmann, Forscher an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, sind. Das Buch wurde also von Fachleuten, mit wissenschaftlichem Anspruch, auf dem aktuellsten Forschungstand basierend geschrieben. Andererseits ist es dank der Zusammenarbeit des Donauschwäbischen Zentralmuseums Ulm und des Deutschen Kulturforums östliches Europa mit dem Ziel der allgemeinen Verständlichkeit herausgegeben. Das Anliegen der Herausgeber war auch, ein umfassendes, reich illustriertes Buch zu publizieren, das ein breiteres Leserpublikum erreichen und ansprechen kann.

Das Werk behandelt die Geschichte der Deutschen aus den Siedlungsgebieten des ehemaligen Königreichs Ungarn beginnend mit der Ansiedlungszeit. Die Geschichte der Donauschwaben, die nach dem Ersten Weltkrieg in Ungarn, in Rumänien, in ehemaligem Jugoslawien und dessen Nachfolgestaaten abspielte, wird bis zum ersten Jahrzehnt der 2000er Jahren bearbeitet. Die besonders interessanten Illustrationen und Fotos sind mit Beschreibungen ergänzt. Die Texte mit den Quellen decken Zusammenhänge auf und verschaffen den Lesern einen klaren Überblick über die Epochen, wobei der Fokus öfters auf die Ungarndeutschen gerichtet wird.

Das Buch, das im Rahmen eines thematischen Gespräches im Mai 2019 auch im HdU mit großem Beifall vorgestellt wurde, empfehlen wir allen, die einen kompakten, aber fachlich korrekten Überblick über diese Thematik brauchen.

Gerhard Seewann – Michael Portmann:
Donauschwaben • Deutsche Siedler in Südosteuropa
Potsdam : Deutsches Kulturforum östliches Europa/Donauschwäbisches Zentralmuseum, 2018.
371 S., Ill.
Sprache: Deutsch

Die empfohlenen Bücher sind in der Sammlung der Ungarndeutschen Bibliothek zugänglich. Weitere Informationen: info@bibliothek.hu

Webseite: www.bibliothek.hu

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.