SchnellnachrichtenJugendfest der Karpatendeutschen in Rosenberg in der Slowakei

Jugendfest der Karpatendeutschen in Rosenberg in der Slowakei

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Die Freundschaft zwischen KDJ und GJU entwickelt sich weiter

Nach der erfolgreichen Haraster Teilnahme am karpatendeutschen Kultur- und Begegnungsfest im Juni hat die Ungarndeutsche Tanzgruppe Pußtawam die Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher und unsere Nationalität beim Jugendfest der Karpatendeutschen vertreten. Es war wieder ein schöner Anlass, unsere gute Freundschaft mit der Karpatendeutschen Jugend zu vertiefen sowie das „kleine große Land” zu entdecken.

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Auf dem Weg nach Rosenberg stand die Besichtigung von Komorn auf unserem Programm. In der mehrheitlich ungarischen Stadt schauten wir uns eine ziemlich neue architektonische Sehenswürdigkeit, den Europahof an. Die Stadt ist ein gutes Bespiel für die Zweisprachigkeit, alles ist praktisch zweisprachig aufgeschriftet. Nach Komorn fuhren wir nach Neutra weiter. In dem „slawischen Rom”, das ebenfalls auf sieben Hügeln errichtet wurde, sind wir auf den Burgberg hochspaziert und die Kirche St. Emmeram besichtigt. Von hier hatten wir einen wunderbaren Blick auf die weite Donauebene, beim klaren Wetter konnte man sogar bis zum transdanubischen Mittelgebirge auf der ungarischen Seite blicken. Nach Neutra führte unser Weg schon in den Karpaten, in einer malerischen Landschaft von sanften Hügeln bis zu steilen Felswänden. Wir kamen am Abend in Rosenberg an. Der Schauplatz des Jugendfestes war heuer ein Ski- und Abenteuerzentrum in der Großen Fatra. Unsere karpatendeutschen Freunde empfingen uns sehr herzlich, an dem ersten Abend konnten sich die rund 200 Teilnehmer beim Konzert der Akustik-Band Robi-M wohlfühlen.

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Am nächsten Vormittag vergnügte man sich in dem Abenteuerpark oder ging wandern. Parallel damit fand für die Vertreter der deutschen Minderheiten, die ebenfalls in großer Anzahl aus Polen, Rumänien, Kroatien, Ungarn und natürlich aus der Slowakei anwesend waren, eine Jugendsitzung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten statt, deren Organisator der neue AGDM-Jugendkoordinator Patrik Lompart, der ebenfalls Leiter der Karpatendeutschen Jugend ist, war. Auf der Sitzung wurden mehrere Maßnahmen angesprochen, die eine stärkere Zusammenarbeit unter den Jugendlichen der deutschen Minderheiten ermöglichen sollten. Die GJU wurde in diesem Kontext öfters als gutes Beispiel hervorgehoben. Am Nachmittag haben die AGDM-Jugendvertreter gemeinsam gewandert und sich auch im lockeren Rahmen unterhalten. Es war besonders schön, schon bekannte Gesichter wiederzusehen und gleichzeitig neue aktive Jugendliche kennenzulernen. Für uns junge Minderheitenangehörige war es eine große Ehre, dass sogar der Sprecher der AGDM, Bernard Gaida, bzw. die AGDM-Koordinatorin Renata Trischler an ganzem Wochenende anwesend waren.

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Seinen Höhepunkt erreichte das Jugendtreffen am Samstagabend: Zahlreiche deutsche Kulturgruppen aus der Slowakei bzw. je eine Tanzgruppe aus Polen und Ungarn traten beim Kulturprogramm auf. Die Pußtawamer Tanzgruppe erntete mit ihrer vielfältigen und niveauvollen Tanzdarbietung großen Beifall und erhielt viele gute Rückmeldungen von anderen Tanzgruppenleitern. Anschließend sorgten die Bärigen Tiroler aus Österreich und Lukáš Adamec aus der Slowakei für die hervorragende Stimmung. Es war insgesamt eine wohlgelungene, länderübergreifende Veranstaltung, die viele Interessierte nach Rosenberg gelockt hat.

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Auf dem Heimweg besichtigten wir noch das Altdorf Vlkolinec, das zu dem UNESCO-Welterbe gehört. Das märchenhafte kleine Dörfchen erinnerte uns an Hollókő. Die letzte Station unserer Slowakeireise war die einstig reiche königliche Bergbaustadt und Prägestätte Kremnitz bewundert, die nicht ohne Grund als „Goldenes Kremnitz“ bezeichnet wurde.

Die Kooperation mit der karpatendeutschen Jugend setzt sich auf jeden Fall fort, für das nächste Jahr wurde ein Gegenbesuch in Ungarn in Aussicht gestellt. Wir danken für die herzliche Einladung und Gastfreundschaft!

Martin Surman-Majeczki

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Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.