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Die Deutsche Selbstverwaltung Fünfkirchen gegründet

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Am 7. November kam es im Fünfkirchner Lenau Haus zur konstituierenden Sitzung der Deutschen Selbstverwaltung Fünfkirchen – zwei Wochen danach, dass die Abgeordneten – János Flódung, Helmut Heil, Györgyi Rittinger-Schmidt, Kristina Szeiberling-Pánovics und Adrienn Szigriszt – ihr Mandat übernommen haben. Die Mitglieder der am 13. Oktober gewählten Körperschaft legten in Anwesenheit von Dr. Enikő Pusztai-Török, der Leiterin der Organisations- und Rechtsabteilung des Bürgermeisteramtes von Fünfkirchen den Eid ab. Laut erster Beschlüsse des Gremiums übernimmt den Posten des Vorsitzenden der Selbstverwaltung auch demnächst János Flódung, der Vizevorsitzende bleibt nach wie vor Helmut Heil.

DAS GREMIUM

Die Deutsche Selbstverwaltung Fünfkirchen wählten 548 Wählerinnen und Wähler von den insgesamt 910 Personen, die sich in das einschlägige Wählerverzeichnis aufnehmen ließen. An der Wahl stellte der Verband der Branauer Deutschen Selbstverwaltungen sechs Kandidaten, von denen nun fünf als Abgeordnete arbeiten werden.

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Eines der wichtigsten Ziele der Deutschen Selbstverwaltung Fünfkirchen ist, die in der Stadt lebenden Deutschen zu einer noch aktiveren Gemeinschaft zusammen zu schmieden. Dabei hofft man auf eine Kooperation mit diversen Institutionen, Zivilorganisationen, Firmen und Privatpersonen. Über verschiedene Programme – wie zum Beispiel der im Zeichen der Kultur und der Kulinarik verlaufende Abend im Restaurant “Trafik” am 5. November – hinaus sind auch weitere Initiativen geplant, um die zweitgrößte Nationalität der Stadt Fünfkirchen zusammenzuhalten. Schon bald soll es beispielsweise zu einem Workshop kommen, im Rahmen dessen die in diversen Bereichen tätigen Führungskräfte gemeinsam nach neuen Wegen für die ungarndeutsche Gemeinschaft in Fünfkirchen suchen werden.

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Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

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