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Gedenkfeier auf dem deutsch-ungarischen Soldatenfriedhof Fünfkirchen

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Der Fünfkirchner Kulturverein Nikolaus Lenau und die Deutsche Selbstverwaltung Fünfkirchen organisieren seit 1991 am Allerseelentag eine mit Kranzniederlegung verbundene Gedenkfeier unter der Mitwirkung der Ritter-Blaskapelle aus Nagyárpád.

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Die Gedenkveranstaltung fand auch heuer am 2. November um 16 Uhr statt.
Die Ehrenwache hielten die Jugendlichen des Traditionsbewahrenden Landwehrvereins aus Mecsekszabolcs unter der Leitung vom Vorsitzenden János Tóth.
Den Gebeten der evangelischen, der calvinistisch reformierten und der römisch-katholischen Kirchen folgte ein Trauermarsch der Ritter-Kapelle.
Dr. Eva Gerner, Chefredakteurin der Deutschen Redaktion von MTVA und Vizevorsitzende des Kulturvereins Nikolaus Lenau betonte in Ihrer Gedenkrede die Wichtigkeit der Soldatenfriedhöfe. Wie auch Albert Schweizer formulierte: „Die Soldatengräber sind die großen Prediger des Friedens”.

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Es legten Dr. Susanne Gerner, Honorarkonsulin der Bundesrepublik Deutschland, Dr. András Hochmann, Honorarkonsul der Republik Österreich, Ibolya Hock-Englender, Vorsitzende der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, Oberst a. D. Imre Kovács, Beauftragter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Dr. István Lovász, Notar der Selbstverwaltung der Stadt Fünfkirchen, Dr. László Őri, Vorsitzender der Selbstverwaltung des Komitates Branau, Dr. László Csíki, stellvertretender Büroleiter des Regierungsamtes des Komitates Branau, Josef Szugfil, Vorsitzender des Verbandes der Branauer Deutschen Selbstverwaltungen, András Árvai, Beauftragter des Österreichischen Schwarzen Kreuzes, Eleonora Matkovits-Kretz, Vorsitzende des Nationalitätenkreises der Ungarndeutschen in Fünfkirchen-Branau, Csilla Wenczel, Vorsitzende der Deutschen Selbstverwaltung Pereked, János Tóth, Vorsitzender des Traditionsbewahrenden Landwehrvereins aus Mecsekszabolcs, Krisztina Szeiberling-Pánovics und Adrienn Szigriszt, Abgeordneten der Deutschen Selbstverwaltung Fünfkirchen sowie Dr. Eva Gerner, Vizevorsitzende des Kulturvereins Nikolaus Lenau, einen Kranz nieder.

Stefan Szeitz

Fotos: József Hubay

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