SchnellnachrichtenGJUler auf Entdeckungsreise im Burgenland und in Westungarn

GJUler auf Entdeckungsreise im Burgenland und in Westungarn

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Im Zeichen der Nachwuchsförderung

Die grenzüberschreitende Bustour gehört zu den neuesten und zugleich beliebtesten Projekten der GJU. Bisher haben wir nur einen ähnlichen Ausflug aus dem Tokajer Bergland nach Kaschau in die Slowakei organisiert. Wir haben letztes Mal auch viele neue Mitglieder und Freundschaften gewonnen, so haben wir uns für die Fortsetzung entschieden. Unsere diesjährige Bustour fand im Burgenland in Österreich bzw. in Westungarn statt. Es war uns beim Programm wichtig, dass sich ungarndeutsche Mittelschüler beteiligen, damit wir die Kontinuität bei der GJU langfristig sichern können. Die meisten Teilnehmer kamen aus ungarndeutschen Bildungseinrichtungen, wie das Ungarndeutsche Bildungszentrum Baje, das Deutsche Nationalitätengymnasium Budapest oder das Schiller-Gymnasium Werischwar.

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Die ersten Stationen waren Sankt Gotthard auf der ungarischen Seite der Grenze und dann die Burg Güssing in Österreich. Unterwegs im Burgenland stand an diesem Tag noch das Freilichtmuseum in Geresdorf (einst echtes deutsch-westungarisches Dorf), sowie Oberwart und Unterwart – wo immer noch eine bedeutende ungarische Minderheit lebt – auf dem Programm. Nach einer ziemlich langen Fahrt sind wir in Großdorf angekommen, wo wir einen gemütlichen Abend mit den örtlichen ungarndeutschen Jugendlichen verbracht haben. Im Kulturhaus hat Valeria Hatos-Németh, Vorsitzende der Deutschen Selbstverwaltung über die Bräuche der Großdorfer Deutschen im Jahreskreis sowie den beispielhaften Einsatz der Deutschen Nationalitätentanzgruppe für den Erhalt der örtlichen Traditionen gesprochen. Danach haben unsere junge Branauer Musikanten für beste Laune gesorgt. Währenddessen haben uns die Großdorfer Jugendlichen ganz spontan ihre Tanzrepertoire gezeigt. Vielen Dank für ihre Gastfreundschaft! Vielleicht können wir sie bald als neue GJU-Mitglieder begrüßen. Wir würden uns auf jeden Fall sehr darüber freuen!

Unser Programm am zweiten Tag begann in Steinamanger, wo wir im Rahmen einer Führung von Gabriella Magyar-Molnár die reiche Geschichte der Stadt kennenlernen konnten. Danach sind wir in die zauberhafte westungarische Stadt Güns gefahren, deren Stadtbild von deutschen Bürgerhäusern geprägt is. Nach dem Mittagessen haben wir eine Wanderung auf den Geschriebenstein im Günser Gebirge gemacht. Dort genossen wir den wunderschönen Ausblick bei Sonnenuntergang. Unser Unterkunft befand sich in der Burg Lockenhaus, in der wir ein mittelalterliches Abendessen verzehren konnten. Zum Schluss haben wir das Geburtshaus von Franz Liszt sowie das Lisztzentrum in Raiding und Eisenstadt, die Landeshauptstadt von Burgenland, besichtigt, dann machten wir uns auf den Weg nach Hause.

Während dieser zweiten GJU-Bustour gab es auch eine herrliche Stimmung, so erwarten wir alle Reiselustige wenn es dann nächstes Jahr nach Slowenien geht.

Wir bedanken uns für die Förderung bei dem Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Martin Surman-Majeczki

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

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Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

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Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.