SchnellnachrichtenEreignisreiches VUdAK-Jahr

Ereignisreiches VUdAK-Jahr

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Das Kinderbuch von Christina Arnold „Wolki und ihre Freunde“ ist rechtzeitig zu den VUdAK-Werktstattgesprächen im September in Wesprim erschienen und konnte in der Botev-Grundschule und bei der VUdAK-Präsentation im Deutschen Haus vorgestellt werden. 14 Selbstverwaltungen und Vereine unterstützten die Herausgabe und bekamen dafür Freiexemplare. Der Umschlag und die vielen fröhlichen, treffenden Illustrationen loben die schöpferische Arbeit von VUdAK-Mitglied István Damó und dokumentieren die fruchtbringende Zusammenarbeit von Autor und Künstler im Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler. Die beigelegte CD mit den vertonten Gedichten und den Mundartgeschichten ist eine willkommene Bereicherung des Buches. Mittlerweile gab es im Fünfkirchner Lenau-Haus eine Buchpräsentation und Einladungen nach Reschitza (Banater Bergland, Rumänien) und Marburg an der Drau (Slowenien), aus dem Buch zu erzählen.

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Die Gemeinschaftsausstellung „gestern – heute – morgen“ bei den Rumäniendeutschen war überaus erfolgreich. Kurator war Ákos Matzon. In Reschitza (Banater Bergland) war die Ausstellung Bestandteil der Deutschen Literaturtage im April, woran zahlreiche deutschschreibende Autoren aus Rumänien, Slowenien, Österreich und Deutschland teilnahmen. Csaba Szegedi half beim Aufbau, für die Eröffnung konnte Minderheitenombudsfrau Prof. Elisabeth Szalay-Sándor gewonnen werden. Sie stammt aus dem Banat und hielt eine entsprechend emotionsgeladene und informative Einführung. In Reschitza fand im Mai eine Finissage statt, eingebettet in das Internationale Symposium „Deutsche Minderheiten in Südost- und Osteuropa begegnen sich: Gemeinsam für unser Haus Europa, II. Auflage“. Die gleiche aber etwas erweiterte Ausstellung wurde im Juni im Sitz des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien in Hermannstadt gezeigt. Hier halfen István Damó und Trudi Matzon beim Aufbau der Ausstellung. Die Einführung hielt unsere Vizevorsitzende Angela Korb. Der Text wurde in der Hermannstädter Zeitung gedruckt.

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Das Ausstellungsprojekt „Koch-Tour“ zum 20. Todestag von Valeria Koch in Zusammenarbeit mit dem Ungarndeutschen Forschungszentrum wurde fortgesetzt und zwar im Deutschen Nationalitätengymnasium Budapest und im Evangelischen Lyzeum in Ödenburg. Texte, Dokumente und Fotos aus dieser Präsentation wurden in das Gedenkbuch „Valeria Koch, die es hätte geben können“ übernommen und mit Beiträgen von Maria Wolfart und Maria Erb vervollkommnet. Mit finanzieller Hilfe der Deutschen Botschaft Budapest, des Bildungsausschusses der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen und zahlreicher Deutscher Selbstverwaltungen sowie Vereine wird damit der Dichterin im 70. Geburtsjahr ein bleibendes schriftliches Denkmal gestellt.

Die Deutsche Bühne Ungarn leitete das Koch-Gedenkjahr mit einem Stück ein, aus dem sie bei der Gala der Ungarndeutschen Selbstverwaltungen in Budapest und beim Gedenktag der Vertreibung im Ungarischen Kulturinstitut in Stuttgart Szenen vorführte. Die Premiere „Valerias verdichtete Welten“ fand im April in der DBU statt. Das Stück wurde auch im Budapester Haus der Ungarndeutschen und in mehreren Bildungsinstitutionen aufgeführt. Bei der Premiere erhielten die beteiligten Akteure von VUdAK eine Bücherspende.

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In Fortsetzung des Dichterabends bei der Kulturwoche der ELTE im November 2018 lud Universitätsdozent Gábor Kerekes Josef Michaelis, Robert Becker, Robert Hecker und Csilla Susi Szabó zu Einzellesungen am Germanistischen Seminar ein. Die Lesung von Becker, Michaelis und Korb war „ein Höhepunkt“ der ELTE-Kulturwoche 2019, und wieder wurde der Wunsch geäußert, weitere ungarndeutsche Autoren zu Lesungen bei den Germanistikstudenten zu Gast zu haben.

Im ersten Semester des Programmes „Mitteleuropäische Studien“ wurde an der Deutschsprachigen Andrássy-Universität Budapest ein Kurs angeboten, der einführend die ungarndeutsche Literatur behandelt, angefangen von Helena Kottanerin bis zu Terézia Mora.

In der Doppelnummer der Neuen Zeitung (33 – 34/2019) gab es vier VUdAK-Seiten. In den Zeitschriften „Batschkaer Spuren“ und „Barátság“ wurden Autoren und Künstler vorgestellt.

Wir setzen die Zusammenarbeit mit der KünstlerGilde Esslingen, die vor fast 30 Jahren begann, fort. Der neue Vorsitzende Rainer Goldhahn hat auch Interesse daran bekundet. Auf der Tagung der deutschsprachigen Sektion von Exil-P.E.N. in Tübingen konnte Johann Schuth über die Aktivitäten von VUdAK berichten.

Die Finissage der großangelegten Ausstellung „Deckel und Gedeckelt“ von Ákos Matzon verbanden wir mit einem Besuch im Atelier des Künstlers. In der Reihe ZeiTräume-Paare stellte Manfred Karsch aus und Nelu Bradean-Ebinger las aus seinem Werk. Die Veranstaltung fand in der Laffert-Kurie in Harast statt. Fortgesetzt wurde auch die Dreier-Ausstellungsreihe, diesmal mit István Damó, Jakob Forster und Julius Frömmel, im Kondor-Kulturhaus in Budapest.

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Bei den Werkstattgesprächen in Wesprim fand eine kleine, aber feine Ausstellung mit Lesungen im Deutschen Haus statt. Auf der Generalversammlung konnte über zahlreiche Einzelausstellungen und Beteiligungen unserer Künstler bzw. über Lesungen unserer Autoren berichtet werden. Besonders fleißig war auch diesmal Josef Michaelis. Auf der Generalversammlung wurde auch über Pläne gesprochen. Eine neue Ausstellung, betitelt „Kontakte/Kontraste“, wird in der ersten Hälfte von 2020 in der Volkshochschule in Chemnitz und in der Führungsakademie der Bundesagentur für Arbeit in Lauf an der Pegnitz organisiert. Bei der Finissage am 20. Feber in Chemnitz sollen ungarndeutsche Autoren lesen.

Im Feber soll mit einer Ausstellung des 25. Todestages des Gründungsvorsitzenden der VUdAK-Künstlersektion Adam Misch gedacht werden. Hier soll entsprechend der „ZeiTräume-Paar“-Reihe Alfred Manz lesen. Die Ausstellung soll auch in der Laffert-Kurie in Harast gezeigt werden. Zu einer weiteren Dreier-Ausstellung „Visionen“ mit László Hajdú, Manfred Karsch und Gábor Kovács-Gombos in Budapest soll ein Katalog erscheinen.

Geplant ist ein Workshop mit Autoren aus Ungarn, Rumänien und Deutschland im Ungarischen Kulturinstitut in Stuttgart.

Johann Schuth
1. Vorsitzender

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.