HauptnachrichtCoronavirus: Wie geht das Friedrich- Schiller-Gymnasium mit der Situation um?

Coronavirus: Wie geht das Friedrich- Schiller-Gymnasium mit der Situation um?

Die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen hat ihre Institutionen und Unternehmen darüber gefragt, wie sie mit der neuen Situation umgehen.

Zusammen sind wir stark…

„Das Friedrich- Schiller-Gymnasium und Schülerwohnheim Pilisvörösvár ordnete sein Schulleben seit dem 16. März 2020 neu. Die Schule stellte sich rasant – dank dem Einsatz der Informatiklehrer – auf den digitalen Unterricht um. Die neuen Unterrichtsformen heißen von nun an Google Classroom und Discord, wobei Lehrer und Schüler voneinander und gemeinsam die neue Unterrichtswelt erkunden und einander gegenseitig unterstützen. Beispielhafte Hilfsbereitschaft, Offenheit, Geduld, Disziplin, Selbstverantwortung herrschen in digitalen Klassenzimmern. Wir lernten und lernen in diesen Tagen, die Möglichkeiten des Internets zu schätzen und wir hoffen auf seine Ausdauer.

schillergymnasium

Die Umstellung auf den digitalen Unterricht begann schon am Wochenende, wo das Informatiklehrerteam eifrig nach Lösungen suchte, die Schulleitung die Schüler, Eltern und die Kollegen über den aktuellen Stand informierte. Der Montag begann mit einer Lehrerkonferenz über die notwendigen Maßnahmen, danach nahmen die Pädagogen an einem Workshop zum Kennenlernen der digitalen Plattformen teil. Ab Mittwoch – basierend auf unserem Stundenplan – unterrichten wir von nun an virtuell weiter.

Sämtliche Veranstaltungen mussten aber kurzfristig bis Ende April abgesagt werden, so z. B. unser Museumstag (13. März), das Schüleraustauschprogramm (19.-26. März), der Elternsprechtag (7. April), die schulischen Sportwettbewerbe, der Sporttag der LdU-Schulen, das Altpapiersammeln. Seitens der Organisatoren wurden auch die verschiedensten Veranstaltungen, Wettbewerbe abgesagt (z. B.: Rezitationswettbewerb, OÁTV, OKTV, Schülerolympiade, deutschsprachiger Geschichtswettbewerb, der zweiwöchige Sommersprachkurs für den 9. und 11. Jahrgang). Auch die für den März und April geplanten Qualifizierungsverfahren der Pädagogen entfallen. Trotz allem blicken wir optimistisch in die Zukunft und hoffen auf ein erfolgreiches Schuljahresende“ teilte Dirketorin Erika Bogár-Szabó mit.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.