NachrichtenCoronavirus: Wie geht das Valeria-Koch-Bildungszentrum mit der neuen Situation um?

Coronavirus: Wie geht das Valeria-Koch-Bildungszentrum mit der neuen Situation um?

Die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen hat ihre Institutionen und Unternehmen darüber gefragt, wie sie mit der neuen Situation umgehen.

Ab dem 16. März sind – gemäß der Regierungs- und Ministerialbeschlüsse vom 14. März – auch am Valeria-Koch-Bildungszentrum in Fünfkirchen die Grundschule, das Gymnasium, das Schülerwohnheim sowie einer der zwei Kindergärten geschlossen, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Wir haben Institutsleiterin Agnes Pesti-Amrein gefragt, welche Maßnahmen getroffen wurden.

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„Im anderen Kindergarten, bzw. auch in der Schule wird die Notbetreuung von jeweils 6-7 Kindern gewährleistet. An der Schulmensa wird das Essen auf Wunsch für 60 Personen gesichert. Die Mehrheit unserer Lehrkräfte befindet sich im außerschulischen Dienst, und es wird digitaler Unterricht angeboten. Unsere SchülerInnen werden seit Montag mit Arbeitsmaterialien versorgt, es gibt bereits auch Onlinephasen im Unterricht. Unsere LehrerInnen haben in den letzten Tagen sehr engagiert mit den Vorbereitungen angefangen, um eine möglichst reibungslose Umstellung zu garantieren. Mehrere Kollegen haben ihre Hilfe angeboten und unterstützen die anderen bei dem Umgang mit Online-Plattformen. Wir möchten aus der außergewöhnlichen Situation das Beste machen: alle Teilnehmer (Lehrer – Schüler – Eltern) korrekt informieren, einander unterstützen und uns gegenseitig helfen. Wir suchen die digitalen Plattformen und Kanäle, wo die Kommunikation mit den Schülern und der Austausch von Materialien effektiv und möglichst einfach funktionieren kann. Es ist von enormer Bedeutung, dass die Schüler einen geregelten Arbeitstag haben, ihre Zeit sinnvoll nutzen und ihre Aufgaben richtig einteilen. Wir versuchen sie mit einer angemessenen Menge von Aufgaben zu versorgen, um sie entsprechend zu fördern und auf die bevorstehenden Prüfungen vorzubereiten. Sie dürfen aber dabei den Spaß am Unterricht nicht verlieren!, so Direktorin Amrein-Pesti.

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