Schnellnachrichten„Vergangenheit-Nationalitätencamp” in Großnaarad

„Vergangenheit-Nationalitätencamp” in Großnaarad

Szeretne rendszeresen hírekről, cikkekről értesülni?
Lájkolja Ön is a –> Zentrum Facebook oldalát

Die Deutsche Nationalitätenselbstverwaltung bot vom 29. Juni bis 3. Juli ein Sommercamp für Schulkinder in Großnaaad. 24 Kinder sind für fünf Tage in die Vergangenheit „zurückgegangen”. 

Sie besichtigten die örtlichen ererbten Gebäude, in der Blaufärberwerkstatt druckten sie mit Johann Sárdi ihr eigenes Blaufärbertischtuch und nähten eine Puppe aus Blaufärberstoff. In Hajosch bewunderten sie das schöne Barockschloss, in dem früher Erzbischöfe gelebt hatten. Mit den Omas backten sie feine Strudel. Musik und Tanz durften auch nicht fehlen: Im Laufe der Woche lernen die Schulkinder den Schustertanz sowie die ungarndeutschen Instrumente wie Akkordeon und Klarinette kennen.

106172548_2353455941628585_2926636236190830394_n

Ohne Freiwillige hätten wir natürlich nicht die Möglichkeit gehabt, das Camp zu organisieren. Dorottya Erb brachte den Kindern ungarndeutsche Tänze, Emese Hartvég ungarndeutsche Volkslieder bei und Noémi Hábel half in der ganzen Woche bei den Programmen. Diese fünftägige Reise in der Vergangenheit vermittelte den Kindern neues Wissen und viel Freude.

Csilla Erb-Merkler
Vorsitzende der Großnaarader Deutschen Nationalitätenselbstverwaltung

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.