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Ungarndeutsche Volkstanz- und Musikwoche in Nimmesch zum ersten Mal

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Vom 27. bis 31. Juli fand in Nimmesch die erste ungarndeutsche Volkstanz- und Musikwoche statt, die vom Verein Völkerfreundschaft Himesháza organisiert wurde. Diese ist eine neue Initiative, aus der der Verein eine Tradition schaffen möchte. 

Während der Woche konnten die 32 TeilnehmerInnen an vielfältigen künstlerischen, kulturellen und Freizeitprogrammen teilnehmen.
Die Kindertanzgruppe und die Akkordeonband bilden eine gute Gemeinschaft, und beide Gruppen tragen viel zur Pflege der Traditionen ihres Heimatdorfes bei. Daher war dieses Camp auch eine Belohnung für die Kinder, für ihre aktive Arbeit während des ganzen Jahres.

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Neben den künstlerischen Beschäftigungen gab es jeden Tag ein wenig Spiel und Spaß. Die „Schatzsuche“, verbunden mit einem Geschichtsquiz machte die Kinder auf die Sehenswürdigkeiten des Dorfes aufmerksam. Während des Besuchs des Fekeder Lehrpfades erhielt die Gruppe einen Einblick in die Geschichte der Ungarndeutschen, der durch eine Reise zum schwäbischen Hof in Bawaz fortgesetzt wurde. Neben den traditionellen schwäbischen Zöpfen und Haarschmuck konnten die Kinder auch das Schreinerhandwerk kennenlernen.

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Am Freitagabend führten alle die Volkstänze und Volkslieder vor, die sie während der Woche gelernt hatten, und die Akkordeonband unterhielt das Publikum mit alten schwäbischen Melodien.

Zum Abschluss der ersten Volkstanz- und Musikwoche in Nimmesch sorgte im Rahmen eines schwäbischen Tanzhauses und Tanzabends die Lustig Auf! Kapelle für die gute Laune.

Der musikalische Leiter der Woche war der Akkordeonlehrer Ervin Umstädter, organisiert wurde das Programm von Anikó Mezei-Kramm und Szilvia Göndöcs-Acél.

Förderer des Programms waren das Ministerium für Humanressourcen und die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen.

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