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Historikerkonferenz im Heimatmuseum

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„Trianon und die Ungarndeutschen”

Die Veranstalter – die Deutsche Kulturgemeinschaft Budaörs e. V., die Jakob Bleyer Gemeinschaft e. V. und das Jakob Bleyer Heimatmuseum – freuten sich darüber, dass die diesjährige Historikerkonferenz Trianon und die Ungarndeutschen trotz Pandemie am 19. September 2020 bei sonnigem Septemberwetter im Freien, im Museumsgarten abgehalten werden konnte und gut besucht war. Während der Historikerkonferenz konnte man die Ausstellung des Heimatmuseums Trianon 100 in dem Konferenzraum besichtigen.

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Prof. Dr. Nelu Bradean-Ebinger (Corvinus Universität Budapest) hat in seiner Einführung über die wichtigsten Ereignisse, gesellschaftlichen und politischen Hintergründe erzählt, die alle zur Friedenskonferenz von Trianon geführt hatten, und berichtete über die Tätigkeit von Jakob Bleyer. Prof. Dr. Zoltán Tefner (Corvinus Universität Budapest) sprach in seinem interessanten Vortrag mit dem Titel Die Ungarndeutschen und die Auflösung der Donaumonarchie nicht nur über die Konflikte in Ungarn nach Trianon, sondern mit Hilfe zahlreicher Dokumente auch über die Geschichte der Siebenbürger Sachsen. Dr. Kathi Gajdos-Frank (Jakob Bleyer Heimatmuseum) versuchte in ihrem Vortrag die Gründe aufzuzählen, warum sich die Ungarndeutschen nach Trianon in einer Zwickmühle befanden und wie unmöglich es für sie war, in diesen 25 Jahren – zwischen Trianon (1920) und der Vertreibung (Dezember 1945) – die richtigen Entscheidungen zu treffen. „Ein Teufelskreis, dem ein einfacher Mann nicht entkommen kann”, zitierte sie zum Schluss den Autor Albert M. Maurer. 

Nach den Vorträgen entstand rege Diskussion im Publikum und es wurden viele Fragen aufgestellt. Herr Dr. András Salamin hat danach sein nagelneues Buch Makkos Mária Historia Domus 1951-1996 (Verlag Infotop Kft 2020) vorgestellt, das zu seiner Trilogie über Maria Eichel gehört und diesmal vor allem über die schwierigen Jahre des Kommunismus viele Informationen enthält. Ein literarisches Werk, eine Zeitgeschichte, für die sich das Publikum interessierte.

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Im Anschluß wurden die Gäste zu einem üppigen Buffet eingeladen. Hiermit möchte ich mich – auch im Namen der Veranstalter – für alle Beteiligten nochmals herzlichst bedanken!


Dr. Kathi Gajdos-Frank PhD
Direktorin
Jakob Bleyer Heimatmuseum

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