NachrichtenKonferenz und Workshop in Harast

Konferenz und Workshop in Harast

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Mit Unterstützung des Nationalen Kulturfonds organisierte der Verband der Deutschen Selbstverwaltungen in Nordungarn e. V. (ÉMNÖSZ) am 19. September 2020 im Haraster Kulturhaus eine Konferenz und einen Workshop über die deutschen Volkstänze im Karpatenbecken. Man konnte die Sammler der Volkstänze und ihre Kollektionen näher kennenlernen, genauso wie die alten Tanzschritte und die schwäbischen Volkslieder in der Mundart.

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Andreas Zwick, der Vorsitzende des ÉMNÖSZ-Kulturausschusses und Gastgeber der Veranstaltung, stellte die bisher aufgearbeiteten Details der Sammelreise von Kurt Petermann vor. Ildikó Winhardt, die Büroleiterin von ÉMNÖSZ im Ruhestand, fasste die tanzfolkloristischen Analysen der ungarndeutschen Tänze mit besonderer Hinsicht auf das Ofner Bergland und die Pesther Umgebung zusammen. Außerdem berichtete sie noch über ihre Nachforschungen in der Volksmusikabteilung des Institutes für Musikwissenschaft.

Das Publikum lernte danach die Geschichte und das Tanzleben einiger ungarndeutschen Ortschaften kennen. Klara Mester stellte aus dem Aspekt des Historikers das einstige und jetzige Leben in Elek vor, Edit Milbich aus Schaumar gab den Interessierten mit den Augen einer Volkstänzerin Einsicht in das Leben der hiesigen Nationalität. Zum Schluss der Konferenz hielt Andreas Zwick einen Vortrag über die Komponenten der Haraster Tanzordnung. Danach konnten die Teilnehmer die Tänze der Jugendtanzgruppe des Vereins Junger Haraster Schwaben unter der Leitung von Josef Kindlinger und Andreas Zwick bewundern.

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Nach einer kurzen Pause folgte das Tanzhaus. Edit Milbich führte die Schaumarer Tanzschritte vor: Zweischritt, Siebenschritt, Straschack und Feuerwehrpolka standen auf dem Programm. Ildikó Winhardt zeigte die Tanzschritte von „Hans bleib da”, Tschiper Masur, Hupfedli und „Stolze Hoffertiger” aus Totwaschon. Attila Dósa wirkte auf der Ziehharmonika und Ferenc Schlotter auf der Geige mit bzw. Ildikó Winhardt spielte zwei Melodien auf dem Hackbrett. Am Ende der Veranstaltung lernten alle Anwesenden fünf schwäbische Volkslieder unter der Leitung des Dirigenten Ferenc Schlotter.

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Die Konferenz und der Tanzworkshop wurden durch den Sándor-Csoóri-Fond (CSSP-Táncház-2019-0151 und CSSP-Regionális 2019-0010), den Nationalen Kulturfond, den Verband der Deutschen Selbstverwaltungen in Nordungarn e. V., die Deutsche Selbstverwaltung des Komitats Pesth sowie die Selbstverwaltung und die Deutsche Selbstverwaltung Harast gefördert.

ungarischer Text: Ildikó Winhardt
Fotos und deutsche Übersetzung: Mária Scherzinger

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