SchnellnachrichtenDie AGDM-Jugend ist auch online aktiv!

Die AGDM-Jugend ist auch online aktiv!

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie ein Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Der Zusammenarbeit unter den Jugendvertretern der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten hat die COVID-19-Pandemie nicht geschadet. Sie ist, wenn man es sagen darf, vielleicht noch intensiver, als je zuvor. Wie früher berichtet, war die Leitung der Arbeitsgemeinschaft schon im ersten Halbjahr bestrebt, Online-Austauschmöglichkeiten auch für die Jugend der deutschen Minderheiten in Europa anzubieten.

Bildschirmfoto 2020-11-11 um 13.18.24

Da die traditionelle Tagung der AGDM samt Sitzung der Jugendvertreter in Berlin nicht stattfinden konnte, veranstaltete man stattdessen eine Jugendsitzung im virtuellen Raum. Vitalij Brodhauer, Projekt- und Büroassistent der AGDM neben AGDM-Koordinatorin Renata Trischler, bewertete die Online-Besprechung folgenderweise:
„Sehr eindeutig waren die Aussagen vieler JugendvertreterInnen, die sich aufrichtig um den Fortbestand ihrer Organisationen sorgen, weil sich die Arbeit unter Einhaltung der angeordneten Maßnahmen zur Pandemie auf viele Mitglieder unmotivierend auswirkt und die Mitglieder sich nicht mitgenommen fühlen (verloren gehen). Andererseits ist mit Freude festzustellen, dass die Vernetzung in den Zeiten der Online-Veranstaltungen unter der AGDM-Jugend richtig gut funktioniert. AGDM-Sprecher Bernard Gaida hat die JugendvertreterInnen aufgefordert, ihre Online-Projekte mit anderen JugendvertreterInnen und ihren Organisationen zu teilen und andere Jugendorganisationen zu den Projekten einzuladen, damit die Veranstaltungen auch im Online-Format eine grenzüberschreitende Dimension bekommen und weiterverbreitet werden.”

Wie Vitalij sagt, diese Gelegenheiten sind trotz des Zeitmangels der Jugendlichen allgemein immer gute Kooperationsmöglichkeiten, die einen europaweiten Dialog ermöglichen. Deshalb startete die Organisation mit der Unterstützung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat eine Fortbildungsreihe unter dem Titel „Generation Zukunft“. Die Themen, die im Rahmen von vier Online-Workshops/Trainings aufgearbeitet werden, sind: Organisationsmanagement in der Jugendorganisation, Projektmanagement – Formulierung von (Wirkungs-)Zielen und Indikatoren, Wirkungsmessung, Entwicklung von persönlichen Führungseigenschaften, „Empowerment“. Bisher sind schon drei Trainings – am 31. Oktober, am 14. November sowie am 5. Dezember – erfolgreich abgelaufen, es steht jetzt das letzte Modul vor uns.

GenZ_logo

„Ich freue mich sehr, an dieser Fortbildung teilnehmen zu können, denn ich halte die Weiterbildung für sehr wichtig. Darüber hinaus greifen die ausgewählten Schulungsthemen wichtige Aspekte und Fähigkeiten der Führungskräfte auf. Dank der Ausbildung wurde mir klar, worauf ich bei der Planung meiner Zeit und des Projektmanagements meiner Organisation mehr achten muss. Während der Ausbildung gefällt mir auch, dass man die Theorie dann mit Gruppenarbeit und Praxis vermischt. Auf diese Weise habe ich zusätzlich die Gelegenheit, junge Menschen aus Jugendorganisationen der deutschen Minderheit aus verschiedenen Ländern Mittel- und Osteuropas und Asiens kennenzulernen“, so sieht Weronika Koston, Vorstandsmitglied des polnischen Bundes der Jugend der deutschen Minderheit, das Ergebnis der Fortbildungsreihe.

Es gab bis jetzt auch andere positive Rückmeldungen angesichts des Niveaus des Workshops und des vorbereiteten Materials, obwohl die meisten TeilnehmerInnen schon ziemlich erfahren im Bereich Jugendarbeit sind. Man kann sich ja immer weiterentwickeln. Außerdem haben bereits viele TeilnehmerInnen ihre Vorfreude auf weitere neuartige Austauschmöglichkeiten geäußert.

Martin Surman-Majeczki

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.