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Diesjährige KÓTA-Preis übergeben

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Der Verband der Ungarischen Chöre, Kapellen und Volksmusikensembles übergibt seine Auszeichnungen den Amateurvertretern des Chor-, Kapellen-, und Volksmusiklebens für ihre hervorragende Tätigkeit traditionsgemäß am Tag der Ungarischen Kultur. Wegen der Corona-Pandemie musste man heuer auf eine Festgala verzichten, die Entscheidungen wurden online bekannt gegeben. In 12 Kategorien wurden diesmal insgesamt 42 Anerkennungen verliehen, mehrere wurden für ihre Arbeit im Dienste der ungarndeutschen Musikkultur ausgezeichnet.

Krisztina Kovács-Fódi (Kategorie: DirigentIn)
Krisztina Kovács-Fódi ist Vorsitzende der Chorsektion des Landesrates der ungarndeutschen Chöre, Kapellen und Tanzgruppen. Sie ist mit den Artisjus-, György-Rauscher- und Stefan-Kerner-Preisen ausgezeichnete Dirigentin, Besitzerin der Pál-Kardos-Gedenkmedaillie, Meisterpädagogin, Lehrerin des János-Vitéz-Lehrerbildungszentrums der Péter Pázmány Katholischen Universität.

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Sie leitet Kinder- und Erwachsenenchöre sowie ungarndeutsche Volksmusikgruppen in Daurog und Tscholnok. Ihre Laufbahn als Lehrerin und Dirigentin bzw. ihre herausragende Tätigkeit für die Pflege und Weitergabe der ungarndeutschen musikalischen Traditionen ist beispielhaft.

Frauenchor des Vereins für Traditionsbewahrung Wudigeß (Kategorie: Nationalitäten)
Der Frauenchor des Vereins für Traditionsbewahrung Wudigeß wurde 1993 mit 11 Mitgliedern gegründet. Als Ziel wurde die Pflege der ungarndeutschen Kultur und der örtlichen Traditionen gesetzt. Die Chorleiterin war bis zu ihrem Tode im Jahre 2012 Teréz Nagy-Starcz, ihre Position übernahm danach Edit Krizsán. Der Chor hat zurzeit mehr als 30 Mitglieder.

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In seinem Repertoire sind deutsche und ungarndeutsche Volkslieder sowie Kirchenlieder zu finden. Der Chor tritt regelmäßig bei Feierlichkeiten in Wudigeß und Umgebung auf, an größeren katholischen Festtagen singt er in den Kirchen der Stadt, am Karfreitag auf dem Kalvarienberg. Bei den Qualifizierungen erreicht er nacheinanderfolgend die Stufe Gold. Für seine Arbeit zeichnete die Selbstverwaltung der Stadt den Chor mit dem Preis „Für Wudigeß” aus.

László Kreisz (Kategorie: Nationalitäten)
László Kreisz ist Vorsitzender des Landesrates der ungarndeutschen Chöre, Kapellen und Tanzgruppen und Bürgermeister der Großgemeinde Taks. Er ist Kapellenleiter und Musiker, der sich für die ungarndeutsche Volksmusik auf professionellem Niveau einsetzt.

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Für die Pflege und Weitergabe der deutschen Nationalitätenkultur und für seine prägende Organisierungs- und Leitungsrolle in deren Qualifizierungssystem erhielt er den KÓTA-Preis.

Zsuzsanna Ledényi (Kategorie: ChorsängerIn, ChorsekretärIn)
Zsuzsanna Ledényi war ab 2007 13 Jahre lang Büroleiterin des Landesrates der ungarndeutschen Chöre, Kapellen und Tanzgruppen.

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Ihre Arbeit für die schwäbische Kultur in Ungarn sowie für die Tanzgruppen, Kapellen und Chöre übertraf ihre offiziellen Pflichten bei weitem. Mit ihrer Fürsorglichkeit und Hingabe trug sie zum Erfolg mehrerer Veranstaltungen bei.

Übersetzung. Ludwig Grund

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.