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Am 23. Januar 2021 zelebrierte Kaplan Gergely Garaczi in der Sankt-Elisabeth-Kirche in Pesthelisabeth eine deutschsprachige Gedenkmesse für die Opfer der Verschleppung der Ungarndeutschen. (Es wurden natürlich alle epidemiologischen Vorschriften gehalten.)
Eine Heilige Messe ist eine erhabene und würdige Form der Erinnerung – dieses Gefühl wurde auch durch die Predigt verstärkt. Unanfechtbare Fakten der Vertreibung und Verschleppung als Ausgangspunkt, dann die schmerzhafte Ungerechtigkeit der Kollektivschuld und der Vertreibung aus der Heimat, letztendlich die erleichternde Versöhnung mit Hilfe des Glaubens: durch die Rede des Pastors wurde die leidvolle Geschichte der Vertriebenen wachgerufen.
Die Gedenkmesse gab auch das Gefühl der Zusammengehörigkeit der Teilnehmer, ein Erlebnis der Gemeinsamkeit. Und zurzeit ist es äußerst wichtig, die Gewissheit zu haben, dass man nicht allein ist.
Wir möchten uns beim Pfarrer Zsolt Czap, Kaplan Gergely Garaczi, Kantor Máté Homor sowie bei der katholischen Gemeinde der Sankt-Elisabeth-Kirche in Pesthelisabeth herzlichst für ihre Empathie und Hilfsbereitschaft bedanken.
Zum Schluss ein Zitat aus der Lesung vom 23. Januar 2021:
„Denn wenn schon das Blut von Böcken und Stieren und die Asche einer Kuh die Unreinen, die damit besprengt werden, so heiligt, dass sie leiblich rein werden, wieviel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst kraft ewigen Geistes Gott als makelloses Opfer dargebracht hat, unser Gewissen von toten Werken reinigen, damit wir dem lebendigen Gott dienen.” (Hebr 9, 14)
Deutsche Nationalitätenselbstverwaltung Pesthelisabeth
Foto: Gizella Nagy


