default @deZum Muttertag

Zum Muttertag

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie ein Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

muttertagzentrum1

Georg Fath
MUTTER

Schon alles ruht in dieser Stunde.
die Nacht ist still, kein Wipfel rauscht.
Nur du allein gehst noch auf Kunde,
dein scharfes Ohr noch wacht und lauscht.

Noch schleichst du leise in den Stuben,
deckst jedes deiner Kinder zu.
Noch einmal küßt du jeden Buben,
und erst dann gehst auch du zur Ruh’.

Georg Fath wurde im Jahre 1910 in Bischofsmarok in der Branau geboren. Als Kind sprach er den örtlichen Dialekt, Hochdeutsch lernte er später aus eigener Kraft. Er war, wie alle Mitglieder seiner Familie, auch als Landwirt tätig. Schon mit siebzehn Jahren fing er an Gedichte zu schreiben. Nach der Vertreibung zog die Familie nach Fünfkirchen, wo er zunächst als Bergmann arbeitete, danach fand er im Elektrizitätswerk und im Städtischen Wasserwerk eine Anstellung. Zwar war für ihn die literarische Tätigkeit kein Hauptberuf, sein Talent zeigte sich aber schon früh. Bereits 1929 erschienen in dem von Jakob Bleyer herausgegebenen deutschsprachigen Sonntagsblatt zwei Gedichte von ihm: Vergissmeinnicht und Die Heimatglocken. Wirkliche Bekanntheit konnte er aber erst in den 1970er Jahren erlangen. Fath publizierte ab 1973 regelmäßig in der Neuen Zeitung. Seine Texte wurden in einer Reihe ungarndeutscher Anthologien veröffentlicht. Sein Buch Stockbrünnlein – veröffentlicht im Jahre 1977 – war der erste in deutscher Sprache verfasste selbständige Band von einem ungarndeutschen Autor. Er dichtete bis zum Ende seines Lebens im Jahre 1999.

Ungarndeutsche beim Budapester Buchfestival

Wie in den letzten Jahren hatten die LdU, das Zentrum und der VUdAK einen gemeinsamen Stand beim Internationalen Buchfestival Budapest.

Die sieben Schwaben zu Besuch beim Zentrum

Mit viel Humor und Fantasie nahm das zweisprachige Puppentheater von Krisztina Tóth unser Publikum mit auf eine unterhaltsame Reise voller Abenteuer, überraschender Begegnungen und lustiger Missverständnisse.

Über Grenzen hinweg – durch Bildung verbunden

Anfang Oktober begab sich eine 18-köpfige Gruppe von Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften aus Klausenburg auf eine besondere Studienreise nach Fünfkirchen und in die umliegenden ungarndeutschen Ortschaften.

Ein Abend, der das Gemeinschaftsgefühl stärkt

Die deutsch-ungarische Begegnungsschule in Raab veranstaltete auch heuer das Oktoberschulfest, das nun schon als traditionelle Veranstaltung fest im Terminkalender der Einrichtung verankert ist.

Schlepp Ferenc: Agostyán község története 1733-2004-ig

Ein Buch für alle, die sich für Orts- und Familiengeschichte oder eben für die Vergangenheit von Augustin und Umgebung interessieren.

Georg Mertin: Die Hemdvermesser

Eine Familiengeschichte, die sich über drei Generationen erstreckt und deren Handlung von der ungarischen Gemeinde Perwall über ein kleines Dorf in Hessen und die Räume einer Universitätsstadt bis nach Paris führt.

Gábor Kerekes: Der steinige Weg. Studien, Porträts und Interpretationen zur modernen ungarndeutschen Literatur

Ein fundierter Überblick über die Entwicklung, die Themenvielfalt und die wichtigsten Vertreter der modernen ungarndeutschen Literatur.