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Erlebnisvolle Traditionspflege

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2. Volkstanz- und Musikwoche in Nimmesch

Sowohl der Volkstanz als auch die Volksmusik der Ungarndeutschen spielen eine bedeutende Rolle im Dorf, an der Traditionspflege sind zahlreiche örtliche Gruppen, unter anderem die Kindertanzgruppe und die Akkordeonband aktiv beteiligt. Vom 2. bis 6. August 2021 fand in Nimmesch die zweite ungarndeutsche Volkstanz- und Musikwoche statt, die vom Verein Völkerfreundschaft Himesháza organisiert wurde.

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Die Initiative, für die sich für die Kultur interessierenden Jugendlichen, ein Camp zu organisieren, wurde vergangenes Jahr ins Leben gerufen und auch in diesem Jahr mit Freude empfangen. Während der Woche konnten die dreißig Teilnehmer und Teilnehmerinnen vielfältige künstlerische, kulturelle und Freizeitprogramme genießen. Es gab jeden Tag etwas Interessantes, Spiel und Spaß: interaktive Schatzsuche, das Bemalen von Blumentopf-Figuren, der Ausflug nach Baje sowie das Marmeladen-Projekt.

Am Abschlussabend führten alle die Volkstänze und Volkslieder vor, die sie während der Woche gelernt hatten, und die Akkordeonband unterhielt das Publikum mit schwäbischen Melodien. Nach einem bunten Bericht erhielten die bei den Spielen erfolgreichsten Teilnehmer kleine Geschenke und der letzte Tag ging mit einem Tanzhaus zu Ende.

Der musikalische Leiter der Woche war der Akkordeonlehrer Ervin Umstädter, organisiert wurde das vom Ministerium für Humanressourcen geförderte Programm von Anikó Mezei-Kramm und Szilvia Göndöcs-Acél.

Réka Acél Bernadett Beck – Sára Metz

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.