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Heilkräuterweihe an Mariä Himmelfahrt

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Das Fest Mariä Himmelfahrt (15. August) ist in einigen katholischen ungarndeutschen Gemeinden in Ungarn mit einer traditionellen Heilkräuterweihe verbunden.

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Der Brauch hat seinen Ursprung womöglich einer Legende zu verdanken, die besagt, dass, als die Jünger das Grabmal Mariens öffneten, an Stelle ihres Leichnams nur noch einige Blüten und Kräuter fanden. Daraus entstand in der katholischen Kirche der seit vielen Jahrhunderten gepflegte Brauch, Kräuterweihen an Mariä Himmelfahrt vorzunehmen. Der Gebrauch ist hauptsächlich im süddeutschen Raum immer noch weitgehend bekannt, ist und wird dort ausgeübt. Dabei werden Sträuße von verschiedenen Kräutern, je nach Dorf kann die Anzahl und Zusammensetzung variieren, gebunden. Diese Sträuße sollen, auf dem Dachboden eines Hauses aufgehängt, selbiges und seine Bewohner vor Unheil, wie Blitzschlag oder Krankheiten schützen.

Bei den Ungarndeutschen wurden die unterschiedlichen Wald- und Wiesenblumen immer schon wegen ihrer Heilkraft gesammelt, und ihnen wurde zudem in früheren Zeiten auch wundersame Heil- und Schutzkräfte zugesagt, wobei jede einzelne Pflanze ihre eigene, ganz bestimmte Funktion in der Volksheilkunde hatte. Dieser besondere Gebrauch des Würzbüschels ist zwar in vielen ungarndeutschen Gemeinden mit der Zeit in Vergessenheit geraten, jedoch versuchen einige deutschen Selbstverwaltungen den Brauch in letzter Zeit neu zu beleben.

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