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Der Opfer der Weltkriege gedacht

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Die Deutsche Selbstverwaltung Nadasch organisiert jedes Jahr – traditionell am 8. September, aber dieses Jahr verlegt auf den darauffolgenden Sonntag, den 12. September – eine Gedenkstunde für die Opfer des Ersten und Zweiten Weltkrieges und der zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion verschleppten Nadascher.
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Familienmitglieder, Zeitzeugen und Nachkommen versammelten sich vor dem Kriegsdenkmal in der Dorfmitte. Im Programm wirkten der Kirchenchor und Verein Heilige Margareta von Schottland und Vivien Schultz, Schülerin der Nadascher Grundschule mit.

Die Festrede hielt dieses Jahr Dr. Kornél Pencz, der Vorsitzende des Arbeitskreises ungarndeutscher Familienforscher (AkuFF). Im Anschluss an die Kranzniederlegung am Denkmal fand in der Sankt Georg Kirche ein katholischer Gedenkgottesdienst statt.

Gabriella Sós

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

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Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.