Schnellnachrichten„Für die Zukunft der Ungarndeutschen und der Deutschen aus Ungarn“

„Für die Zukunft der Ungarndeutschen und der Deutschen aus Ungarn“

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LdU-Vorsitzende Ibolya Hock-Englender empfängt
LDU-Vorsitzenden Joschi Ament in Ungarn

„Die pandemische Lage ist zwar immer noch nicht ganz überwunden, es war aber jetzt an der Zeit, persönlich – und nicht nur über das Telefon und den Computerbildschirm – über die anstehenden Themen zwischen LdU in Ungarn und LDU in Deutschland zu reden“, so der bundesdeutsche Vorsitzende, der der Einladung seiner ungarndeutschen Kollegin erneut gefolgt war, um sich mit ihr zu einer Arbeitssitzung zu treffen.

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„Trotz der strukturellen Unterschiede unserer Organisationen gibt es zahlreiche Programme und Ziele, die wir nur gemeinsam und in enger Abstimmung untereinander erreichen können“, fügt die Vorsitzende der in Ungarn tätigen LdU hinzu.

„Deshalb sind solche persönliche Treffen zum Austausch unserer Gedanken für unsere gemeinsamen Aktivitäten auch weiterhin unerlässlich“, rundet Ament ab.

Eine umfangreiche Agenda war zusammengestellt: von Gedenkfeierlichkeiten über gemeinsame Initiativen zur Stärkung der ungarndeutschen Identität bis hin zum Austausch von Jugendlichen mit ungarndeutschem Hintergrund standen auf der Tagesordnung.

Besondere Aufmerksamkeit schenkten die beiden Vorsitzenden der vorgesehenen Tagung der LDU am 16. Oktober 2021 in Gerlingen. „Wir wollen an diesem Tag die im Jahr 2000 geschlossene Vereinbarung zwischen unseren Organisationen erneuern, denn es geht um unsere Zukunft, die gemeinsame Zukunft der Ungarndeutschen und der Deutschen aus Ungarn. Das ist für uns beide ein wichtiges Anliegen“, so das gemeinsame Statement.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.