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Neue Schulküche und Mensa der Bohler Grundschule übergeben



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Am 10. September 2021 ging der große Traum unserer Schule in Erfüllung: Die neue Schulküche und Mensa wurde der Öffentlichkeit übergeben. Die Schulkinder der Bohler Grundschule müssen nicht mehr hunderte Meter laufen, um ihr Mittagessen zu bekommen. Die Schule kam in den Genuss neuer attraktiver Räumlichkeiten, in denen Schüler und Lehrer gemeinsam tafeln können.

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Bei der feierlichen Übergabe begrüßte zuerst die Vorsitzende der Deutschen Selbstverwaltung Bohl/Bóly, Katharina Győri-Meiszter, die Gäste, umgeben von Momente der Traditionspflege darstellenden Bildern, ungarndeutschen Textilien sowie Fotos der Blickpunkt-Wanderausstellung, die vom Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrum und Bibliothek zur Verfügung gestellt wurde.

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Bürgermeister József Hárs sprach über die Vergangenheit und Gegenwart des Gebäudes. Miklós Soltész, Staatssekretär für Kirchen- und Nationalitätenangelegenheiten, und Parlamentsabgeordneter János Hargitai hielten auch je eine Rede. Die Zuhörer erfuhren, dass das Projekt durch das für Kirchen und Nationalitäten zuständige Staatssekretariats des Ministerpräsidentenamtes in Höhe von 60 Millionen Forint gefördert wurde. Die noch nötige Summe stellte die Selbstverwaltung der Stadt Bohl zur Verfügung.

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Die Schüler unterhielten die Gäste mit einem fröhlichen Programm, das zum Umfeld passte. Die Musiker der Bohler Kunstschule ließen heimische Melodien auf ihren Instrumenten erklingen. Mit den Sätzen des Religionslehrers Tamás Iváncsits und unserem gemeinsamen Gebet baten wir Gott um den Segen des Gebäudes.

Zum Abschluss der Feierstunde wurde bei strahlendem Sonnenschein, vor den versammelten Gästen, Schülern und Pädagogen das rot-weiß-grüne Band durchgeschnitten.

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Anschließend besichtigten die Anwesenden das neue Gebäude und schließlich konnte der Neubau durch einen Umtrunk und eine Verkostung würdig eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben werden.

Die breite Fensterfront entlang des Gebäudes lässt den Raum hell und freundlich erscheinen. Die Wände zieren Bilder von ungarndeutschen Speisen – gefülltes Kraut, Krapfen, Wurst mit Kartoffeln, Bohnensuppe, Strudel usw. – und deutsche Überschriften. Jeder, der das Zimmer betritt, erkennt sofort: Hier gibt‘s etwas Leckeres zum Essen.

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Für die Schülerinnen und Schüler ist die Teilnahme am Mittagessen optional, aber viele nutzen die Gelegenheit. Die Mensa hat rund 100 Plätze. Somit bildet sich eine kürzere Schlange und die Ausgabezeiten werden verkürzt. Die Spülküche wurde auch der Essensausgabekapazität angepasst.

Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben, dass unsere Schüler und Lehrer in einer so schönen Umgebung – neben der Schule – essen können!

Bianka Faluhelyi

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