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1000 Jahre Geschichte der Deutschen in Ungarn

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Neue Gedenktafel am Ulmer Donauschwabenufer enthüllt

Am Ulmer Donauschwabenufer sind Gedenktafeln von Heimatortsgemeinschaften und von Auswanderern aus Amerika und Brasilien in die Stadtmauer eingelassen. Neu hinzugekommen ist am 18. September die Gedenktafel der Deutschen aus Ungarn, und somit sind nun alle vier donauschwäbischen Landsmannschaften (Banater Schwaben, Donauschwaben, Ungarndeutsche, Sathmarer Schwaben) an der Ulmer Stadtmauer mit einer eigenen Gedenktafel vertreten.

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Die feierliche Enthüllung fand in der Anwesenheit des Ulmer Oberbürgermeisters Gunter Czisch und des Gerlinger Oberbürgermeisters Dirk Oestringer statt, die Festreden – die Sie hier lesen können >>> – hielten Joschi Ament, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn, sowie in Vertretung der Ungarndeutschen LdU-Vorsitzende Ibolya Hock-Englender.

Ament erläuterte in seiner Festrede den Text an der Tafel: „Der alten Heimat zum Gedenken. Der neuen Heimat zum Dank. Den Toten zur Ehre. Den Lebenden zur Mahnung“.

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In ihrer persönlichen Rede betonte Ibolya Hock-Englender die Bedeutung von Zusammengehörigkeit und Zusammenarbeit. „Die Enthüllung der Gedenktafel ist sowohl für die Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn als auch für uns Ungarndeutsche von großer Bedeutung, weil sie uns an unsere gemeinsame Vergangenheit erinnert, aber auch in Richtung gemeinsamer Zukunftspläne weist“, hob die Vorsitzende hervor.

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Die Veranstaltung wurde von Mariann Molnár und Szandra Holczinger musikalisch umrahmt, es wurden authentische ungarndeutsche Lieder mit traditioneller Harmonikabegleitung vorgetragen.

Fotos: Alfred Freistädter

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.