SchnellnachrichtenVUK-Familien wieder vereint

VUK-Familien wieder vereint

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie einen Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Nach dem Aussetzer im Vorjahr wegen der Corona-Beschränkungen konnte 2021 – wenn auch mit einer geringeren Anzahl – erneut ein VUK-Familienwochenende veranstaltet werden.

Zwischen 22.-24. Oktober 2021 fand zum 16. Mal das Familienwochenende des Vereins für Ungarndeutsche Kinder, unter Teilnahme von 14 Familien im Hotel Orchidea, nahe Tengelic statt. Wegen der Pandemie sollten sich diesmal nur 10-12 Familien treffen können, doch es wurde ermöglicht, dass sich 14 wiedersehen. Fast zwei Jahre musste man auf das große Treffen warten, das Wochenende verging aber wieder, wie im Nu. 

Mit einigen gemeinsamen Spielen nahm das Wochenende seinen Anfang, die Kahoot-Runden mit ungarndeutschen Themen für die ganze Familie kamen bei jeder Altersgruppe gut an, kleine Preise spornten zur erfolgreichen Teilnahme an. Über alltägliche Probleme der zweisprachigen Kindererziehung kann man sich nie genug austauschen, doch ist es immer erfreulich, wenn positive Berichte die Oberhand gewinnen und auch die anderen Teilnehmer positiv gesinnen, sie in ihrem Vorhaben – die Kinder in mehreren Sprachen zu erziehen – stärken.

Neben Erholung, Spaß, Wissens- und Kulturvermittlung, Basteln und natürlich erlebter Zwei- und Mehrsprachigkeit ist das VUK-Team immer bemüht etwas Neues, Interessantes anbieten zu können. Ferenc Pájer machte die Interessenten im Becken des Hotels mit SUP-Paddeln vertraut, danach ging’s ins Freie zum Blätter- und Äste-Sammeln, Daniela Koscielniak und Ilona Szauer-Nemes bastelten mit den Kids, VUK-Büroleiterin Krisztina Csordás bot Förderübungen in der Praxis an, Jugendleiter Betti Földi und Gyurci Schuckert halfen, wo sie konnten, führten Kinderprogramme durch, leiteten Spielrunden und betätigten sich auch handwerklich. Betti bemalte auch einige Kindergesichter, zu deren großer Freude. Gabi Sillmann machte Sprachförderung mit den Kindern und Jugendlichen, dank Dietmar Sillmann konnten wir den klaren Sternenhimmel von etwas näher beobachten. Auch das schon traditionell gewordene Werwölfe-Spiel durfte nicht fehlen, Klein und Groß fanden daran gefallen, eine gute Möglichkeit, das Argumentieren zu üben und gut auf die anderen zu achten.

Am letzten Tag kam Überraschungsgast Norbert Trinter mit Holzmotiven zu Halloween und LdU-Stiftständer. Die vorbereiteten Gegenstände konnten von den emsigen Händen dann zu wahren Kunstwerken vollendet werden. Das tapfere Schneiderlein wurde in Überlieferung der Schauspieler der DBU zum Leben erweckt und konnte alle Anwesenden erfreuen. Eine Gesprächsrunde zum Leitmotiv der LdU, eine Auswertung des Wochenendes und schon war’s wieder vorbei.

Hoffentlich wird es 2022 keine Beschränkungen mehr geben und es können wieder noch mehr Familien zum jährlichen Treffen des VUK kommen und mit neuen, reichen Erlebnissen nach Hause fahren.

Vielen Dank an das BMI für Bau und Heimat für die Förderung des Programms und an alle Teilnehmer für die großartige Zeit!

Gábor Werner
VUKGeschäftsführer

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.