default @deTrauernachricht: Rosa Mammel ist von uns gegangen

Trauernachricht: Rosa Mammel ist von uns gegangen

Wir trauern um unsere ehemalige Mitarbeiterin und Mitstreiterin, Ehrennadel-Preisträgerin (1997) Rosa Mammel, Abteilungsleiterin i. R. der Hauptabteilung für Nationale und Ethnische Minderheiten des Ministeriums für Kultur und Unterricht.
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Frau Rosa Mammel wurde 1942 in Surgentin/Szederkény geboren, dort besuchte sie die Grundschule. Nach dem Abitur in Fünfkirchen/Pécs absolvierte sie ihr Kindergärtnerin-Studium in Kaposvár. Als Leiterin des Kindergartens in Großturwall/Törökbálint, und gleichzeitig als Fachinspektorin und Fachberaterin für ungarische und ungarndeutsche Kindergärten im Komitat Pest, später als Mitarbeiterin des Landesinstitutes für Pädagogik erwarb sie große Verdienste auf dem Gebiet des Nationalitätenunterrichts. Frau Mammel war bis 1996 Stiftungsratsmitglied der Deutschen Schule in Budapest in Vertretung der Ungarndeutschen. Sie koordinierte die deutsch-ungarische Arbeitsgruppe für Lern- und Lehrmaterialien, und leitete die ständige Unterkommission der gemischten Kulturkommission zur Umsetzung der gemeinsamen Erklärung der Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Ungarn.
Mehrere Jahre hindurch war sie als Landesratsmitglied im Verband der Ungarndeutschen tätig, arbeitete eng mit dem Amt für Nationale und Ethnische Minderheiten, sowie mit der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen zusammen.
Unter anderem ist es ihr zu verdanken, dass in Großturwall die deutsche Selbstverwaltung als erste im Lande einen deutschen Kindergarten übernommen hat.
Sie stellte spezielle Lieder-, Spiel- und Fachausdrucksammlungen für den Deutschunterricht in den Kindergärten zusammen, verfasste Fachmethodik für Ausbildungsinstitutionen, Empfehlungen zur Förderung der deutschen Sprache in altersgemischten Gruppen der Nationalitätenkindergärten. Ihre Artikel erschienen in Fachzeitschriften für Pädagogik und in der Neuen Zeitung.
Als Rentnerin unternahm sie besonders viel für die Fortbildung der deutschen Pädagogen in und um Budapest. Ihr Einsatz wurden mehrfach mit Auszeichnungen anerkannt, 1995 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz am Bande (Deutschland), 1996 das Ungarische Verdienstkreuz in Gold.
Liebe Frau Mammel, liebe Róza Néni, ruhe sanft!
Rosa Mammel Beerdigung

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.