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Die Unschärfe der Welt – Lesung und Gespräch mit Iris Wolff

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Dienstag, 12. April 2022 um 18 Uhr
im Haus der Ungarndeutschen (Lendvay u. 22, 1062 Budapest)

In ihrem 2020 erschienenen Roman Die Unschärfe der Welt erzählt Iris Wolff die Geschichte einer evangelischen Pfarrersfamilie, die es ins Banat verschlägt. Die schwierigen äußeren Umstände – Securitate-Verhöre, In-der-Schlange-stehen, Abtreibungsverbot im sozialistischen Rumänien und dessen desaströse Folgen, Bespitzelung – stärken den Zusammenhalt in der Familie. Selbst gravierende Veränderungen und Zäsuren wie illegale Flucht, Umbruch 1989, Ausreise und Neuanfang in Deutschland zerstören das Familiengefüge nicht.


Iris Wolff, geb. 1977 in Hermannstadt/Siebenbürgen, aufgewachsen im Banat und in Siebenbürgen, 1985 Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland, Studium der Germanistik, Religionswissenschaft und Grafik & Malerei in Marburg an der Lahn, langjährige Mitarbeiterin des Deutschen Literaturarchivs Marbach und Dozentin für Kunst- und Kulturvermittlung, bis März 2018 Koordinatorin des Netzwerks Kulturelle Bildung am Kulturamt in Freiburg, danach: freischaffende Schriftstellerin. Zahlreiche Veröffentlichungen: Halber Stein (2012), Leuchtende Schatten (2015), So tun, als ob es regnet (2017), Die Unschärfe der Welt (2020). Zahlreiche Stipendien & Preise, Mitglied im Internationalen Exil-PEN. 
Sprache der Veranstaltung: Deutsch

WICHTIG! Der Eintritt ist frei, aber an Registration gebunden! Melden Sie sich bitte bis zum 11. April unter info@zentrum.hu an!

Facebook-Event der Veranstaltung >>>

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Organisatoren:
Ungarndeutsches Kultur- und Informationszentrum und Bibliothek
Deutsches Kulturforum östliches Europa (Potsdam)

Förderer:
Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen
Ministerpräsidentenamt • Staatssekretariat für Nationalpolitik
Ministerpräsidium über den Bethlen-Gábor-Fondsverwalter (NKUL-KP-1-2022/2-000542)

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