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Das Ungarndeutsche Landesmuseum konnte am 21. Mai in seinen renovierten Mauern eine 35-köpfige Delegation aus Gerlingen, der Partnerstadt von Tata begrüßen. Gerlingen ist die sog. Patronatsstadt der nach dem 2. Weltkrieg ausgesiedelten Ungarndeutschen, so pflegt sie mit dem Museum und dessen Leitung seit Jahren einen engen und herzlichen Kontakt.
Unter den Gästen der vom Bürgermeister Dirk Oestringer geführten Delegation befanden sich auch Joschi Ament, der Vorsitzende der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn (LDU), Georg Brenner früherer Bürgermeister, Horst Arzt früheres Mitglied der Selbstverwaltung und der ehemalige Amtsleiter Erich Gscheidle.
Nach der Begrüßung von Dr. Richárd Schmidtmayer, Direktor des Museums Kuny Domokos besichtigten die Gäste die Ausstellung des Holzschnitzers Ernő Moser, danach folgte eine Führung von Ethnografin Mónika Schmidtmayer-Busa durch die ständige Ausstellung des Museums, die von den Produktionen zweier Schulkinder der Tarianer Nationalitätengrundschule-vorgetragen in der Tarianer Mundart-begleitet wurde. Nach der Führung konnte die Delegation mittels Vertreter der Gemeinde Tarian einen Einblick in das Leben einer auf ihre Wurzeln stolze, aktive ungarndeutsche Siedlung mit lebenden Traditionen bekommen.
Der angenehme Nachmittag fand im Hof des Museums seine Fortsetzung, wo die Teilnehmer neben ungarndeutschen Gebäckspezialitäten mit dem Chor, geleitet von Mónika Schmidt, der Vorsitzenden der Totiser Ungarndeutschen Selbstverwaltung mitsingen konnten. Der Besuch endete mit einem spontanen Tanzhaus, wo die Gäste sich von Mátyás Kovács, dem Leiter der Somorer Tanzgruppe einige bekannte Tanzschritte abschauen konnten.



