SchnellnachrichtenAlois Schwartz verstorben

Alois Schwartz verstorben

Zum Tode des Heimatforschers und Goldenen-Verdienstkreuz-Trägers
Alois Schwartz (1929-2022)

MIt schwerem Herzen geben wir bekannt, dass der Moorer Heimatforscher Alois Schwartz am vergangenen Fronleichnamswochenende im Alter von 93 Jahren verstorben ist.

Alois Schwartz, von allen als Onkel Loisi (Lojzi bácsi) gekannt und geschätzt, ist am 22. April 1929 in Moor/Mór als Sohn eines Schneidermeisters geboren. Er besuchte die Grund- und Bürgerschule in seiner Heimatstadt und wechselte dann auf eine Handelsschule in Stuhlweißenburg. Bis zu seiner Pensionierung arbeitete Alois Schwartz bei dem VEB Oreslaner Steinkohlebergwerke mit Sitz in Oreslan/Oroszlány in unterschiedlichen Positionen. Spätestens seit der Wendezeit widmete er sich der Erforschung der Geschichte seiner Heimatgemeinde und der Förderung der deutschen Kultur in der Kreisstadt, vor allem auf Vereinsebene. Schülergenerationen am Mihály-Táncsics-Gymnasium lauschten seinen Erzählungen, in deutscher und ungarischer Sprache.

Ergebnis seiner Bemühungen sind zahlreiche Publikationen und Ortsmonographien. Für seine Verdienste erhielt er von der Stadt Moor den Preis „Pro Urbe“, von der Deutschen Selbstverwaltung Moor die Ehrennadel für das Deutschtum in Moor sowie im Jahre 2021 die hohe staatliche Auszeichnung Goldenes Verdienstkreuz der Republik Ungarn.

Er möge in Frieden ruhen!

Quelle: Sonntagsblatt

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.