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Das Finale des Landesdeutschwettbewerbs
dieses Jahr in Präsenz abgehalten

Das Ministerium für Humanressourcen hat dieses Jahr zum dritten Mal den Deutschwettbewerb für SchülerInnen der Klassen 9-10 ausgeschrieben. Mit der Organisation wurde erneut das Ungarndeutsche Bildungszentrum in Baje beauftragt. Auch wenn das Organisationsteam in den letzten beiden Jahren den Rahmen für den Wettbewerb gründlich ausgearbeitet und viele Erfahrungen bei der Durchführung gesammelt hatte, gab es diesmal doch neue Herausforderungen.

Nach der Pandemie bot sich nämlich das erste Mal die Möglichkeit, die Endrunde des Deutschwettbewerbs – gemäß den ursprünglichen Plänen – in Präsenz durchzuführen. Neben der neuen Form haben die Organisatoren auch einen gänzlich neuen Aufgabentyp in das Finale eingebaut.

Der Wettbewerb wurde für dreiköpfige Mannschaften ausgeschrieben, was im Falle eines Sprachwettbewerbs etwas ungewöhnlich ist. Die Erklärung dafür ist, dass sie auch die SchülerInnen miteinbeziehen wollten, die vielleicht erst vor Kurzem mit dem Deutschlernen begonnen hatten und sich sicherer fühlen, wenn sie in einem Team antreten sollen. Der Wettbewerb war für zwei sprachliche Niveaustufen ausgeschrieben, die Mannschaften konnten bei der Anmeldung bestimmen, in welcher Kategorie sie sich behaupten möchten. Da es für die Jahrgänge 9 und 10 nur wenige Wettbewerbe gibt, so war das Interesse an diesem groß. In den beiden Kategorien haben sich bei der Online-Registration insgesamt 100 Mannschaften (300 SchülerInnen) aus zahlreichen Ortschaften im ganzen Land angemeldet.

Der Wettbewerb ging über drei Runden. In der ersten (Online-)Runde wurden durch einen Lesetext und anknüpfende Aufgaben das Leseverstehen, der Wortschatz und die sprachliche Korrektheit der SchülerInnen getestet. Alle TeilnehmerInnen lösten die Aufgaben in der eigenen Schule allein; die Ergebnisse der drei Mitglieder einer Mannschaft wurden anschließend addiert und so das Ergebnis der ersten Runde festgestellt. Die besten zwanzig Mannschaften pro Kategorie kamen weiter in die nächste Runde. Hier war die Aufgabe, ein kurzes Video im Thema des diesjährigen Wettbewerbs – Sport und Gesundheit – zu drehen. Die kreativen und qualitativen Werke wurden von einer dreiköpfigen Jury bewertet und die besten acht Mannschaften in der jeweiligen Kategorie kamen ins Finale.

In der Endrunde wurden die aktiven und schnell aufrufbaren Sprachkenntnisse der SchülerInnen gemessen. Die Mannschaften stellten zuerst mithilfe einer im Voraus vorbereiteten Präsentation ihre Schule vor und konnten so sich einander ein wenig besser kennenlernen. Danach konnten sie durch Blitzaufgaben weitere Punkte sammeln und mussten schließlich eine vorgegebene Situation vorspielen.

JurorInnen der Kategorie A2-B1 im Finale waren: Dr. Susanne Gerner, Leiterin des Germanistischen Instituts der Universität Fünfkirchen (Vorsitzende), Melinda Kirch, Fachberaterin der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen und Josef Weigert, Direktor des Ungarndeutsches Pädagogisches und Methodisches Zentrums.

Jurorinnen in der Kategorie B2-B2+ waren: Dr. Elisabeth Knipf, ehemalige Leiterin des Germanistischen Instituts der Eötvös-Loránd-Universität (Vorsitzende), Gabriella Hahner-Feth, Institutsleiterin des Károly-Kisfaludy-Gymnasiums in Mohatsch sowie Réka Bártfay, Mitarbeiterin des Goethe-Instituts Budapest.

Endergebnisse:

Kategorie A2-B1:
Platz 1: Team 2RM (Szent-István-Gymnasium, Budapest)
Platz 2: Team Le Monke (Szent-István-Gymnasium, Budapest)
Platz 3: Team Bierussia Dortmund (Városmajori Gymnasium, Budapest)

Kategorie B2-B2+:
Platz 1: Team Automobil (Valeria-Koch-Schulzentrum, Fünfkirchen)
Platz 2: Team BBB-Struktur (Audi Hungaria Schule, Raab)
Platz 3: Team OrchIdeen (UBZ, Baje)

Aufgrund der Rückmeldungen und der vielen lächelnden Gesichter scheint es, dass die SchülerInnen die kreativen Aufgaben sehr genossen haben. Die Veranstalter freut es, dass sie einen Wettbewerb entwerfen konnten, der nicht nur die Sprachkenntnisse der TeilnehmerInnen messt, sondern auch amüsant ist. Schließlich lautet ja das Motto des Wettbewerbs Deutsch macht Spaß.

Péter Csorbai

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