NachrichtenDiesmal fuhr die Fünfkirchener Gruppe nach Sombor 

Diesmal fuhr die Fünfkirchener Gruppe nach Sombor 

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Vergangenes Wochenende, vom 28. bis 29. Mai 2022, war es so weit und es fand der zweite Teil des Jugendaustausches zwischen Fünfkirchen/Pécs und Sombor (Serbien) statt. 

Nach der Ankunft der sieben Schülerinnen und Schüler des Lajos-Nagy-Gymnasiums des Zisterzienser Ordens, ihrer Lehrerin Csilla Czimmermann und der ifa-Kulturmanagerin Angelique Born aus Pécs wurde zunächst der Deutsche Verein „St. Gerhard“ in Sombor besucht, wo die Gäste herzlich begrüßt wurden. Die Geschäftsführerin des Vereins, Gabriela Bogišić und die ifa-Kulturmanagerin, Leonore Grottker, stellten den Gästen ihre Arbeit vor. Danach ging es direkt los zum Entdecken der Stadt: Die Stadtrallye zeigte den ungarischen und serbischen Teilnehmenden die deutschen Spuren in Sombor. 

Abends und nachmittags waren Sprach- und Kooperationsspiele auch diesmal ein wichtiges Element des Austauschs, um die interkulturelle Erfahrung und das Anwenden der deutschen Sprache weiter zu vertiefen.  Nach einem gemeinsamen Pizzaessen endete der erste Tag des Programms. 

Sonntags stand das weitere Kennenlernen der deutschen Minderheit in Serbien im Vordergrund. Zunächst wurde das neue Donauschwaben-Museum in Sombor besichtigt. Die Jugendlichen lernten bei einer Führung die Geschichte und Kultur der deutschen Minderheit in Serbien intensiv kennen. Anschließend hatte die Gruppe Gelegenheit, die deutsche Minderheit in Serbien und in Ungarn, ihre Geschichte und aktuelle Situation zu vergleichen.


Nachmittags stand das Bastel-Highlight des Wochenendes auf der Tagesordnung: Die Gruppe besichtigte die Süßigkeiten-Manufaktur Janović, die seit vier Generationen im Besitz einer Familie der deutschen Minderheit in Sombor ist. Der Schwerpunkt des Besuchs war das Kennenlernen der Lebkuchen-Herstellung. Nach einer Vorstellung der Firma und der Produktionsprozesse besichtigten die Teilnehmenden die Fabrik und konnten sich schließlich selbst am Dekorieren von Lebkuchen versuchen. Die Jugendlichen waren kreativ und eifrig dabei und es entstanden viele schöne Andenken zum Mitnehmen. 

Schließlich wurde es Zeit für Rückfahrt der Gäste aus Ungarn. Die interkulturellen Erfahrungen und Begegnungen der beiden Austausch-Wochenenden werden den Teilnehmenden von beiden Seiten sehr gut und lange in Erinnerung bleiben. 

Der Austausch zwischen den 15-17-Jährigen wird vom Deutschen Verein „St. Gerhard“ in Sombor, Serbien, ihrer ifa-Kulturmanagerin Leonore Grottker sowie dem Lenau Haus in Pécs und seiner ifa-Kulturmanagerin, Angelique Born, organisiert. Das Projekt wird durch das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) und die Deutsche Selbstverwaltung Fünfkirchen gefördert. 

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