SchnellnachrichtenBericht aus dem Theatercamp in Waschludt

Bericht aus dem Theatercamp in Waschludt

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Ein Beitrag von Lagerleiterin Erzsébet Berta

Im Jahr 2022 – nämlich zwischen dem 15. und 20. Juni – konnten die Kinder nach der Pandemie endlich wieder am Theatercamp in Waschludt teilnehmen. 60 Kinder aus Nadwar und Fünfkirchen waren die begeisterten Teilnehmer. Wie jedes Jahr, wurden mitgebrachte Theaterstücke und einige kurze, vor Ort eingeübte Stücke vorgeführt.

Die Schülerinnen und Schüler mit Zsuzsanna Nagy-Sziegl, Lehrerin aus Nadwar, haben das Stück „Die kleine Giraffe” nach dem Märchen von Josef Michaelis dargestellt. Das Theaterstück – voll mit Musik, schönen Kinderreimen und Bewegungsliedern – hatte großen Erfolg.

Die Schüler aus der Valeria-Koch-Grundschule haben das Theaterstück mit dem Titel „Frieden” dargestellt, das sie schon des Öfteren gezeigt haben, wie z.B. in Varasdin, in Kroatien. Im Stück handelt es sich um die Probleme zwischen Eltern und Kindern in der Familie und in der Schule. Es war ein interaktives Spiel mit dem Publikum.

Zum Schluss wurde die Woche mit einem von den Kindern im Camp selbst geschriebenen Theaterstück gekrönt. Das Thema ähnelte sich dem von „Frieden”. Der Titel war „Endlich alleine”. Die Eltern schicken ihre Kinder in ein Dramacamp, um endlich alleine zu sein und Partys feiern zu können. Als die Kinder unerwartet nach Hause kommen, sehen sie ihre Eltern enttäuscht, wie sie ohne sie lustig feiern.

Wenn jemand dieses Jahr mit den Kindern etwas vorführen möchte, können wir gerne unser Stück anbieten. Empfehlenswerte Musik dafür: Pink Floyd: „The Wall“ und Deep Purple: „Child in Time“. 

Adam Hermanutz, Jugendleiter aus Nadwar:
„Als Kind war ich viermal in diesem Feriencamp. Diese Camps waren immer interessant und erlebnisvoll. In den Camps habe ich mich viel entwickelt, weil die Lehrerinnen immer neue Programme organisiert haben. Die Camps waren für mich maßgeblich, weil ich dort viele neue Freunde kennengelernt habe. Ich habe durch die Camps meine Sprachkenntnisse erweitert. Auch deshalb kann ich sagen, dass ich sehr gern an diesen Camps teilgenommen habe. Deswegen war ich in diesem Jahr als Gymnasiast wieder dabei und habe im Theatercamp im Iglauer Park die 50 Stunden Freiwilligendienst geleistet. Ich hoffe, dass ich auf diese Weise die jüngeren Kinder fördern und ihnen helfen konnte.“ 

Das Theatercamp wurde von der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen über den Bethlen-Gábor-Fondsverwalter gefördert.

Quelle: LdU

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