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Gedenkfeier im UBZ

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Am 19. Januar 1946 fuhr der erste Zug mit Ungarndeutschen, die aus ihrer Heimat ausgesiedelt und vertrieben wurden, aus Wudersch/Budaörs los. Seit 2012 ist dieser Tag der offizielle Gedenktag der Verschleppung und Vertreibung der Ungarndeutschen. Aus diesem Anlass stellte die Klasse 10.B des Ungarndeutschen Bildungszentrums Baje unter der Leitung der Klassenleiterin Tünde Nagy ein Gedenkprogramm zusammen. 

Die Botschaft der Aufführung bewegte alle Zuschauer in der vollbesetzten Aula. Dank der Prosa- und Musikstücke, die von den Mitwirkenden vorgetragen wurden, wurde die damalige Zeit auf der Bühne zum Leben erweckt. Die Erinnerung an die Zeit der Verschleppung trieb vielen die Tränen in die Augen. Die anspruchsvolle Darstellung der damaligen Ereignisse wies auch darauf hin, dass diese dunkle Zeit der Geschichte sich niemals wiederholen darf.

Csenge Borbás

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.