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VUdAK feierte 2022 dreißig Jahre Bestehen (die Literatursektion wurde fünfzig Jahre alt). Aus diesem Anlass sollte eine Signale-Anthologie von Robert Becker zusammengestellt werden, deren Erscheinen erst 2023 möglich sein wird. Die Gemeinschaftsausstellung der VUdAK-Künstlersektion „In Bewegung“ wurde vom 31. März bis 30. April im Liszt-Institut in Stuttgart gezeigt, gefördert von der Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg. Bei der Vernissage wurden Gedichte von Valeria Koch vorgetragen. Die Finissage wurde gemeinsam von Autoren von VUdAK und der Künstlergilde Esslingen gestaltet. Vom 30. Mai bis zum 09. Juni war die Ausstellung im Haus der Ungarndeutschen in Budapest zu sehen, anlässlich der Einweihung des Otto-Heinek-Saals im HdU. Die Werke wurden bei den Werkstattgesprächen im Sankt-Stephan-Kulturzentrum in Stuhlweißenburg vom 29. September – 2. Oktober ausgestellt, verbunden mit Lesungen der anwesenden Autoren. Vom 25. November bis 14. Dezember gastierte sie beim Stafette-Jubiläum im Temeswarer Adam-Müller-Guttenbrunn-Haus, gelesen haben Angela Korb und Stefan Valentin. Ein Grußwort zur Vernissage sprach Minderheitenombusfrau Prof. Dr. Elisabeth Sándor-Szalay.
Besonders gut gelungen ist die Gedenkausstellung „Bartl90 – von Schorokschar bis St. Andrä“, die bis zum 28. Oktober im Haus der Ungarndeutschen in Budapest zu sehen war. Kurator János Wolfart machte eine deutschsprachige (und eine ungarische) Führung, die von Unser Bildschirm aufgenommen und gesendet wurde.
Csaba Szegedi nahm Kontakt zum Kunstverein Schwäbisch-Gmünd auf, der ab Pfingsten bis Ende August im HdU ausgestellt hat.
Mehrere Autoren konnten an der Jubiläumsveranstaltung „50 Jahre Aktionsgruppe Banat“ im Juni in Temeswar teilnehmen. Angela Korb moderierte auch ein Expertengespräch. Anschließend fand im Adam-Müller-Guttenbrunn-Haus die Begegnung von ungarndeutschen und rumäniendeutschen Autoren ein „Literarischer Dialog der Generationen“ statt, organisiert und moderiert von Prof. András Balogh (ELTE Budapest-Babes-Bolyai, Klausenburg) und Enikő Dácz (Institut für Kultur und Geschichte Südosteuropa, München), gefördert von der Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg.
Die Theatergruppe des Deutschen Nationalitätengymnasiums Budapest „Kulturelle Offensive“ führte am 12. April im Csili-Kulturhaus (Pesthelisabeth) ein Theaterstück auf, das aufgrund der Erzählung von Angela Korb „Segregation“ entstand. Iris Wolff las am 12. April im Haus der Ungarndeutschen, moderiert von Johann Schuth. Das Theaterstück und die Lesung wurden vom Deutschen Kulturforum östliches Europa (Potsdam) gefördert.
Das Buch von Josef Michaelis „Regenbogen“ mit Illustrationen von István Damó, wurde im Haus der Ungarndeutschen in Anwesenheit der Künstler, des Herausgebers Gábor Kerekes und des Verlegers Gábor Ruda vorgestellt. Gleichfalls im HdU stellte Schauspielerin Ildikó Frank eine CD mit Michaelis-Gedichten vor. Musik dazu komponierte Tamás Rozs. Michaelis las in mehreren Schulen und in Sommerlagern. Josef Michaelis und Nelu Bradean-Ebinger reisten mit Verleger Gábor Ruda nach Reschitza, um an den Literaturtagen teilzunehmen, wo auch die von Gábor Kerekes herausgegebene Anthologie „Mehrstimmig“ vorgestellt wurde.
Unser langjähriges Mitglied und zehn Jahre lang Vorsitzender der Künstlersektion János Wagner ist im April gestorben. Im Feber hatte er seine letzte Ausstellung im Széphárom-Gemeinschaftsraum. János Wolfart nahm von ihm Abschied.
Eine großangelegte Thomas-Olescher-Gedenkausstellung fand in der Budapester Kunsthalle, eine kleinere in der Várfok-Galerie statt. Unsere Künstler-Mitglieder hatten zahlreiche Ausstellungen. Ákos Matzon hatte gutbesuchte Einzelausstellungen in Wesprim, in Totiser Kolonie, in Vonyarcvashegy und in Budapester Galerien. Im Versammlungssaal der sanierten Geschäftsstelle der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen wurde wieder eine ständige Ausstellung mit Werken unserer Künstlermitglieder eingerichtet. Gábor Kovács-Gombos wurde mit dem Ritterkreuz des Verdienstordens ausgezeichnet, Csaba Szegedi erhielt den Munkácsy-Preis. VUdAK-Seiten erschienen in der Doppelausgabe der Neuen Zeitung am 8. April und am 19. August. In den Zeitschriften „Barátság“ und „Batschkaer Spuren“ bzw. in der Zeitschrift „Die KünstlerGilde“ erschienen regelmäßig Werke bzw. Texte unserer Mitglieder.
Im Haus der Ungarndeutschen konnte am 23. November das Buch „In memoriam Valeria Koch, die es hätte geben können“ präsentiert. Zentrum-Direktorin Monika Ambach sprach mit den Herausgebern Maria Erb, Maria Wolfart und Johann Schuth. Gedichte trug Sandra Holczinger vor und sang zusammen mit Mariann Molnár mehrere Lieder. Bei der Veranstaltung wurden die Roll-ups-Ausstellung zu Leben und Wirken der Dichterin bzw. die von NZjunior erstellte Wanderausstellung mit Illustrationen zu sieben Gedichten von Valeria Koch gezeigt.
Johann Schuth
Foto: I. F.




