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Emmerich Ritter im Komitat Komorn-Gran

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Am 12. Mai fand die dritte Gesprächsstunde von Emmerich Ritter während seiner Rundreise im Ungarndeutschen Landesmuseum in Tata/Totis statt. Der Verband der Deutschen Selbstverwaltungen des Komitates Komorn-Gran lud örtliche deutsche Selbstverwaltungen, Zivilorganisationen sowie Institutionen zum Austausch mit dem Parlamentsabgeordneten und zum Kennenlernen der Arbeit der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen ein. Mehr als die Hälfte der ungarndeutschen Gemeinden haben die Einladung auch angenommen.

Emmerich Ritter informierte die Anwesenden über seine Tätigkeit im Einklang mit der Strategie der LdU, stellte seine Kommunikationskanäle, Newsletters bzw. seine bald startende Webseite vor. Er berichtete über die Finanzierung und die Schwierigkeiten, die Errungenschaften bezüglich der Unkosten der von ungarndeutschen Selbstverwaltungen getragenen Institutionen sowie über Förderungen und Antragsmöglichkeiten. 

Im zweiten Teil der Veranstaltung berichteten die anwesenden Vollversammlungsmitglieder, Theresia Menoni-Pillmann, Eva Waldmann-Baudentisztl und Richard Thomas Schneider über ihre Arbeit in der LdU als Abgesandte des Komitates bzw. über ihre Mitwirkung in der Strategie der LdU.

Ein weiteres Anliegen war die Vorbereitung auf die Wahlen 2024 und 2026. Der Parlamentsabgeordnete zeigte die Tendenzen bei der Registration, und wies auf gesetzliche Veränderungen hin. Er sprach auch über den Entwurf des Haushaltsgesetzes 2024, in dem es für Nationalitätenselbstverwaltungen und örtliche Selbstverwaltungen Zusatzförderung für die Trägerfunktion vorgesehen werden sollten. 

Herr Ritter besichtigte auch das renovierte Museum, den Schaulager und informierte sich über die weiteren Pläne des Ungarndeutschen Landesmuseums. Nach dem offiziellen Teil unterhielt er sich mit den Teilnehmern bei Kaffee und Kuchen. 

EWB

Fotos: Mátyás Kovács

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