NachrichtenÜbergabe der Auszeichnungen „Gemeinschaftsmuseum” im Ungarndeutschen Landesmuseum

Übergabe der Auszeichnungen „Gemeinschaftsmuseum” im Ungarndeutschen Landesmuseum

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Das Ungarndeutsche Landesmuseum in Totis/Tata fungierte als Schauplatz einer hochkarätigen Fachveranstaltung. Die Auszeichnungen Közösségi Múzeum (Gemeinschaftsmuseum) wurden am 11. Mai in der Nepomucenus-Mühle im Rahmen der Fachveranstaltung EGYÜTTHATÓ! (Koeffizient!) des Projektes Közösségek Hete 2023 (Woche der Gemeinschaften 2023) übergeben. Die Wahl des Ortes war kein Zufall, denn die gemeinschaftsbildende und gemeinschaftsfördernde Arbeit des Museums wurde unter den ersten mit diesem Preis anerkannt, der 2019 auf Initiative des Zentrums für Museumspädagogik und -methodik des Ethnographischen Freilichtmuseums (Szabadtéri Néprajzi Múzeum – Múzeumi Oktatási és Módszertani Központ) ins Leben gerufen wurde.

Die Urkunden wurden von Dr. László Szende, dem Leiter der Museumsabteilung des Ministeriums für Kultur und Innovation, und den Vertretern des Ethnographischen Freilichtmuseums, Generaldirektor Dr. Miklós Cseri, Dr. Ibolya Bereczki, der stellvertretenden Generaldirektorin für sektorale Aufgaben, und Magdolna Nagy, der Direktorin des Zentrums für Museumspädagogik und -methodik des Ethnographischen Freilichtmuseums, überreicht. Die Gäste wurden von Balázs Rigó, dem Vizebürgermeister von Totis, Dr. Richárd Schmidtmayer, dem Direktor des Kuny-Domokos-Museums, und Dr. Miklós Cseri, dem Generaldirektor des Ethnographischen Freilichtmuseums,begrüßt.

Die Preisverleihung wurde mit einer Fachkonferenz und einem World-Café-Gespräch abgerundet, in dessen Rahmen die Teilnehmer ihre Gedanken und Erfahrungen zum Thema Gemeinschaftsmuseum miteinander teilen konnten. Das Programm setzte sich mit einer schwungvollen Aufführung der Somorer Tanzgruppe, einer Führung von Schülern, die an der Gestaltung der gemeinschaftlichen Schülerausstellung zum Thema ‘56 teilgenommen hatten, fort. Auf dem Hof des im letzten Jahr erneuerten Museums fand auch die symbolische Pflanze der Ungarndeutschen, der Rosmarin, der bis dahin den Hof des Heimatmuseums der Gemeinde Tarján/Tarian zierte, feierlich seinen Platz. Gesetzt wurde er von Eva Waldmann-Baudentisztl, der stellvertretenden Vorsitzenden der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, LdU-Kulturreferentin Angelika Erdélyi-Pfiszterer und Gyöngyi Kovács in Vertretung der Gemeinde Somor/Szomor als diesjähriger Gast der Veranstaltungsreihe Zu Gast im Museum. Als Abschluss konnten die Teilnehmer sich mit den Totiser Mühlen bekannt machen – in literarischer Begleitung des örtlichen Kreises der Poethikfreunde.

Ungarndeutsches Landesmuseum Totis

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