NachrichtenErinnerungen an die Stadt - Vernissage im HdU

Erinnerungen an die Stadt – Vernissage im HdU

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Anlässlich des 150. Jahrestages der Vereinigung von Pesth, Ofen und Altofen wurde im Haus der Ungarndeutschen am 7. Juni die Gemeinschaftsausstellung „Stadt im Bild” der Künstlersektion des Verbandes Ungarndeutscher Autoren und Künstler (VUdAK) eröffnet.

Begrüßt wurden die Kunstfreunde von Angelika Erdélyi-Pfiszterer, der kommissarischen Direktorin des Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrums und Bibliothek (Zentrum), ihr folgte Johann Schuth, 1. Vorsitzender des VUdAK und Chefredakteur des Wochenblatts Neue Zeitung. In die Ausstellung wurden die Gäste vom Theaterregisseur András Frigyesi eingeführt.

In seiner Rede sprach Frigyesi über die Geschichte des VUdAK, seine Gründungsmitglieder sowie die ersten Momente der Künstlersektion, unter deren Mitglieder wir auch Munkácsy-Preisträger finden können und ihre Werke die Highlights vieler öffentlicher und privater Sammlungen im In- und Ausland sind.

Das städtische Leben zeichnet sich unter anderem durch Vielfalt, Wandel, Schnelligkeit und Variabilität aus, aber die Liste ließe noch weiter fortsetzen. Auch die Räume und die Gestaltung der Stadt seien ein vielfältiges und sich wandelndes Phänomen, dessen Nutzung für die städtische Kultur von zentraler Bedeutung sei. Dies sei auch das Hauptthema der Ausstellung, die anhand der ausgestellten Bilder und Objekte die Kreativität und Vielfalt ungarndeutscher Künstler zeigt. Diese Werke seien in sich genommen schwer zu interpretieren, so dass das Publikum aufgefordert ist, seine eigene Vorstellungskraft einzusetzen, um dem Kunstwerk auf dem Leinen eine Bedeutung zu geben. Dies könne auch als eine Art innerer Dialog zwischen dem Werk und seinem Rezipienten verstanden werden, der laut András Frigyesi der Sinn der Kunst sei.

Die Exponate lassen sich nach mehreren Kriterien gruppieren. Einige zeigen die Stadt aus ihrem eigenen Blickwinkel, andere erinnern an die Vergangenheit, aber es gibt auch Bilder, die über ein Konzept oder ein Phänomen nachdenken. Frigyesi interessiere sich besonders für Werke, die Erinnerungen wachrufen und sich auf unsere Wurzeln beziehen. Dazu gehören Werke von Josef Bartl, Adam Misch und Antal Lux, der zur Eröffnung der Ausstellung aus Berlin angereist ist.

Wir beendeten den Tag mit einem reichhaltigen und schönen Abend, der durch das Zymbal-Spiel von József Csurkulya noch stimmungsvoller wurde. Der Gedankenaustausch und die Freude über das Wiedersehen mit alten Freunden vor der Kulisse der ausgestellten Werke dauerte noch lange an.

Fanni Elekes

Fotos: Ludwig Grund
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Die Ausstellung „Stadt im Bild“ im Haus der Ungarndeutschen (Budapest VI., Lendvay u. 22) bis zum 17. August zu besichtigen. Vorherige Terminabsprache erwünscht: info@zentrum.hu.

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Organisatoren:
Ungarndeutsches Kultur- und Informationszentrum und Bibliothek
Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler

Förderer der Veranstaltung:
Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen

Deutsche Nationalitätenselbstverwaltung Elisabethstadt
Selbstverwaltung von Elisabethstadt
Ministerpräsidentenamt über den Bethlen-Gábor-Fondsverwalter (NKUL-KP-1-2023/3-000370)

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