default @deKontakte pflegen und ausbauen, methodisches Wissen teilen, gute Praxisbeispiele kennenlernen

Kontakte pflegen und ausbauen, methodisches Wissen teilen, gute Praxisbeispiele kennenlernen

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie einen Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Wissensteilung, methodische Ideenbörse der Pädagogen, praktische Informationen und täglich auftauchende Probleme der Träger und Leiter wurden an der Fachtagung am 24. Mai 2023 im Schülerwohnheim des Valeria Koch Bildungszentrums in Fünfkirchen unter die Lupe genommen.

Ende Mai sind alle Pädagogen schon urlaubsreif, dennoch nahmen 47 Teilnehmer von ungarndeutschen Bildungseinrichtungen an der Fachtagung des Ungarndeutschen Pädagogischen und Methodischen Zentrums (UMZ) in Fünfkirchen teil. Träger, Leiter und Pädagogen von den örtlichen deutschen Selbstverwaltungen getragener Schulen und Kindergärten waren mit dabei. 

Auch Julia Gross, Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in Ungarn, beehrte unsere Veranstaltung. In ihrer Begrüßungsrede sprach sie von drei Säulen der Zusammenarbeit, wobei sie als den wichtigsten Faktor die Beziehungen auf der privaten Ebene hervorhob. Sie betonte auch die Brückenfunktion der Bildungseinrichtungen zwischen Deutschland und Ungarn und der dort arbeitenden Pädagogen sowie die Wichtigkeit des Sprachgebrauchs.

Emmerich Ritter, der Parlamentsabgeordnete der Ungarndeutschen, teilte den Interessenten, die auch online zuschauen konnten, praktische und aktuelle Informationen über die Betriebskostenfinanzierung der Institutionen mit.

„Praxisbezogen und theoriebasiert“ könnte das Motto in den Sektionen Schule und Kindergarten heißen, wo viele Praxisbeispiele mit ungarndeutschen Inhalten in den Workshops präsentiert und von den Teilnehmern ausprobiert wurden. Die Referentinnen fokussierten sich auf die altersgerechte Vermittlung der deutschen Sprache und damit verbunden die der ungarndeutschen Inhalte. So wurden folgende Themen behandelt: Bearbeitung von Märchen zur Förderung des Sprachgebrauchs, moderne ungarndeutsche Literatur und Projekte im Volkskundeunterricht wie z. B. Erntedankfest, Konservierung, Handwerk.

Die Träger und Leiter der Bildungseinrichtungen erhielten fachkundige Informationen über die Ausübung des Meinungs- und Zustimmungsrechts sowie die Aufgaben der Träger, es wurde auch auf Fragen reflektiert.

Aktive und engagierte Teilnahme an den Workshops und Vorträgen, Austausch und fachliche Gespräche in guter Stimmung charakterisierten die Veranstaltung. Alle waren damit einverstanden, dass die regionale Zusammenarbeit durch solche Anlässe gestärkt wird.

Die Veranstaltung wurde vom Bundesministerium des Innern und für Heimat aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages unterstützt.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.