NachrichtenJohann Feldhoffer verstorben

Johann Feldhoffer verstorben

Die Deutsche Nationalitätenselbstverwaltung Werischwar und der Stadtrat von Pilisvörösvár geben tief erschüttert bekannt, dass Johann Feldhoffer, Mitglied der Deutschen Selbstverwaltung von Werischwar, Ehrenbürger der Stadt Werischwar, Leiter und Vorsitzender der Werischwarer Blaskapelle am 3. August 2023 ganz unerwartet verstorben ist. 

Johann Feldhoffer ist 1957 in einer schwäbischen Familie in Werischwar geboren. Er lernte in der Werischwarer Grundschule, danach erwarb er den Beruf Werkzeugmacher. Er arbeitete jahrzehntelang in Pilisvörösvár, 2022 ging er nach 24 Dienstjahren als Angestellte des Rathauses von Pilisvörösvár in Rente. 

Die Musik interessierte ihn schon als kleines Kind. Im Jahre 1971 wurde er als Trompetenspieler Mitglied der erneuerten Mauterer-Kapelle, deren Leitung er 1982 übernahm. Seitdem erhielt die Werischwarer Blaskapelle sämtliche Preise und Auszeichnungen. Herr Feldhoffer war auch Motor der Beziehung mit dem Musikverein Gerstetten, und somit auch Vorantreiber der Partnerschaft zwischen Gerstetten und Pilisvörösvár. 1984 gründete er die Schrammelkapelle „Pilischer Sramli”, in der er 25 Jahre lang spielte. 

Seit 2006 war er aktives Mitglied der Deutschen Nationalitätenselbstverwaltung Pilisvörösvár. Seine Abgeordnetentätigkeit übte er seitdem immer gewissenhaft, nach seinem besten Wissen und Können aus, wobei er immer die Interessen der Gemeinschaft vor Augen hielt. 

Johann Feldhoffer diente jahrzehntelang der Gemeinschaft von Pilisvörösvár, spielte eine bedeutende Rolle im religiösen und kulturellen Leben der Stadt aus. Ohne ihn werden die Fronleichnamsprozession, die Firmung, die Pfingstmesse bei der Waldkapelle, die Faschingsbegrabung, der Tag der Helden, der Maibaumstellen, der Weinleseumzug, das Kirchweihfest, das Hallo, Werischwar Musikertreffen und die Nationalfeiertage unvorstellbar.

Johann Feldhoffer zeigte als Musiker, Musikleiter und Abgeordneter mehr als 50 Jahre lang ein Beispiel an Liebe zur Musik, an Hingabe, an Gemeinschaftsgefühl. Seine Aufgaben erfüllte er immer bescheiden, ehrlich, unermüdlich und demutsvoll. 

Quelle: www.facebook.com/nnopilisvorosvar

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.