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Ab dem 1. September ist das UBZ eine Deutsche Auslandsschule

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Bei der diesjährigen Schuljahreseröffnungsfeier gingen die Erstklässler am 1. September durch ein symbolisches Schultor zu ihren Plätzen in der Sporthalle des Ungarndeutschen Bildungszentrums (UBZ) in Baje. Dann erklangen die ungarische, die deutsche sowie die ungarndeutsche Hymne und gleich danach zeigten die Kleinsten, was sie schon können. Die Viertklässler und die Gymnasiasten setzten das bunte Programm fort.

Miklós Egri, Vorsitzender des Kuratoriums der Trägerstiftung, bedankte sich bei der Institutsleitung und bei allen Mitarbeitern für die Arbeit, die ermöglichte, dass das UBZ ab dem 1. September als vollwertige Deutsche Auslandsschule arbeiten kann. Gleichzeitig würdigte er die langjährige professionelle Arbeit der bisherigen Hauptdirektorin, Theresia Szauter.

Peter Stübler nahm an diesem Tag zum 26. Mal als Pädagoge und insgesamt zum 38. Mal an einer Schuljahreseröffnungsfeier teil, aber die diesjährige war es für ihn etwas ganz Besonderes. Ab jetzt  leitet er eine der 140 Deutschen Auslandsschulen. Die Deutschen Auslandsschulen befinden sich sonst eher in Städten wie New York, Paris, Mailand oder Sydney und nun gehört das UBZ ab dem 1. September zu diesem Kreis. Der neue Hauptdirektor bedankte sich bei allen, die für diesen Prozess viel getan haben. Das UBZ habe ungarndeutsche Wurzeln und hätte sich zu einer landesweit anerkannten Bildungseinrichtung entwickelt, aber jeder am UBZ wisse, wo die Wurzeln liegen, wo wir jetzt stehen und wohin die Entwicklung führen wird. In dieser Institution solle jeder respektvoll mit anderen umgehen, damit das UBZ ein Ort bleibt, wo alle gerne hinkommen. Zur UBZ-Gemeinschaft zu gehören sei ein ganz besonderes Gefühl.

Peter Stübler begrüßte die neuen Mitarbeiter am UBZ mit Blumen und die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen setzten eine schöne Tradition fort, indem sie den Erstklässlern deren erste UBZ-Krawatten schenkten. Zum Schluss sang der gemischte Schüler- und Mitarbeiterchor die Europahymne.

UBZ

Foto: Bácskai Napló, 
www.bajahangja.hu

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