SchnellnachrichtenWilhelm-Knabel-Tagung diesmal in Temeswar

Wilhelm-Knabel-Tagung diesmal in Temeswar

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie einen Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Nach alter Tradition organisierten die Sándor Petőfi Evangelische Grundschule und das Gymnasium Hand in Hand die 6. Wilhelm-Knabel-Tagung. Das Programm fand am 19.-20. Oktober 2023 mit der Teilnahme von zwanzig Kollegen statt, aber nicht wie gewohnt in Bonnhard/Bonyhád, sondern an einem außergewöhnlichen Ort, in Temeswar, in Rumänien. 

Wir wurden im Nikolaus-Lenau-Lyzeum herzlich empfangen. Nach der Begrüßung der Gäste von den Institutions- und Projektleitern hatten wir die Möglichkeit, das zweisprachige Schulsystem in Rumänien kennenzulernen.

Als nächstes hielt Dr. Helmut Herman Bechtel, der Lehrer an unserer Schule und wissenschaftlicher Assistent an der József Eötvös Hochschule in Baje ist, einen Vortrag mit dem Titel „Motivische Ähnlichkeiten in narrativen Texten der rumäniendeutschen und ungarndeutschen Literatur”.

Danach konnten wir unsere Erfahrungen über das rumäniendeutsche und das ungarndeutsche Schulsystem, die methodischen Entwicklungsmöglichkeiten und unsere Meinungen zum Thema Mehrsprachigkeit austauschen.

Nach der Bewertung des Nachmittags und dem Abendessen erkundeten wir die Stadt, die im Jahre 2023, neben weiteren europäischen Städten den Titel „Kulturhauptstadt Europa ” erhielt.

Am nächsten Tag hatten wir die Möglichkeit, in die Arbeit der rumänischen Kollegen und Kindern hineinzublicken. Wir konnten uns ein Erntedankfest ansehen und in zwei Musikstunden, zwei Mathestunden und zwei Literaturstunden hospitieren.

Nach diesen Unterrichtsstunden kam es zur Besprechung der Hospitationserfahrungen und zur Bewertung der Tagung. Nach einer Stadtbesichtigung und einem Mittagessen fuhren wir nach Lenauheim/Csatád, zum Geburtshaus – heute Museum – von Nikolaus Lenau. Danach machten wir uns auf den Heimweg.

Wir luden unsere Gastgeber zu unserer nächsten, für 2024 geplanten Tagung  nach Bonnhard schon jetzt ein. Wir möchten unsere Partnerschaft und eine Zusammenarbeit mit dem Lyzeum aufrechterhalten. Des Weiteren hoffen wir, dass auch eine gute, blühende Partnerschaft zwischen Temeswar und Bonnhard entstehen kann. 

Unsere Tagung konnte dank der Unterstützung der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU) und des Bundesministeriums des Innern und für Heimat (BMI) zustande kommen. Wir sind auch für die Gastfreundschaft der Kollegen und des Nikolaus-Lenau-Lyzeums dankbar. Ein großes Dankeschön geht auch an die Organisatoren der zweitägigen Tagung. 

Edit Forray

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.