NachrichtenFeierliche Begegnung im UBZ

Feierliche Begegnung im UBZ

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie einen Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Am Montag, den 27. November, fand in unserer Einrichtung ein bewegendes Ereignis statt. Henrik Kőszegi, der ehemalige Direktor des Leo Frankel Deutschsprachigen Gymnasiums, dem Vorgänger des Ungarndeutschen Bildungszentrums (UBZ), wurde zu seinem 90. Geburtstag begrüßt.

Herr Kőszegi wurde am 27. November 1933 in Harta geboren. Sein Studium absolvierte er an der ELTE in Budapest, wo er im Jahr 1958 sein Diplom in Fächern Deutsch und Ungarisch erhielt. Mit dem frisch erworbenen Abschluss in der Hand zogen er und seine Frau, ebenfalls Lehrerin für Deutsch und Ungarisch, nach Baje. Die Lehrtätigkeit der beiden ist eng mit unserer Stadt verbunden.

Er unterrichtete in der deutschen Abteilung der Schule, aus der später das Leo Frankel Deutschsprachiges Gymnasium wurde, noch im Gebäude des Béla III Gymnasiums. So kam Henrik Kőszegi in die Nationalitäteneinrichtung. Als Lehrer und ab 1968 als stellvertretender Schulleiter war er an der Entwicklung und Umsetzung des deutschsprachigen Gymnasiums beteiligt.

1973 wurde er zum Direktor ernannt und leitete 1976 den Umzug des Deutschen Gymnasiums in der Martinovics Straße in ein neues Gebäude. Das moderne, geräumige Schulgebäude mit Fachräumen bot die Möglichkeit, zwei Klassen statt wie bisher eine Klasse pro Jahrgang einzuschulen. Als Schulleiter war es Henrik Kőszegis Aufgabe, möglichst viele Schüler aus den umliegenden ungarndeutschen Dörfern zu gewinnen, wo die Schüler in der Grundschule ausreichende Deutschkenntnisse erworben hatten, um am deutschen Gymnasium mehrere Fächer in deutscher Sprache lernen zu können. Im Jahr 1980 wurden zum ersten Mal zwei Parallelklassen in derselben Jahrgangsstufe eingerichtet.

Henrik Kőszegis Amtszeit als Schulleiter endete 1986, danach arbeitete er weiter als Lehrer am Leo Frankel Deutschsprachiges Gymnasium. 1995 wurde aus dem Gymnasium ein deutsches Bildungszentrum mit einem Kindergarten und einer Grundschule, an dem er auch nach seiner Pensionierung im Jahre 1996 weiter mitwirkte und danach als pensionierter Sprachlehrer in anderen Einrichtungen in Baje arbeitete.

Henrik Kőszegis Laufbahn als Lehrer ist mit Baja verbunden, wo er gewissenhaft deutsche Sprache und Literatur unterrichtet und damit zur Erhaltung und Weitergabe der Sprache der ungarndeutschen Nationalität beigetragen hat.

Zu seinem 90. Geburtstag wurde er von der UBZ-Gemeinschaft feierlich empfangen. Die Veranstaltung war voller emotionaler Momente, auch der Humor des Gefeierten blieb nicht aus. Henrik Kőszegi bewahrte sich seine Fröhlichkeit und Lebensfreude in seinen rührenden Erinnerungen. Es war uns eine große Ehre, ihn an diesem besonderen Tag begrüßen zu dürfen! Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

Antal Fiedler

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.